Seit anderthalb Jahren lebt Maria Kolesnikowa in einer Isolationszelle in der der Frauenstrafkolonie Nr. 4 in Homel:
Die Zelle ist etwa 1,60 mal 2,50 Meter groß, die Toilette ein Loch im Boden. Aufgrund einer Erkrankung kann Kolesnikowa kein Gefängnisessen essen, für Einkäufe im Gefängnisladen hat sie etwa 11 Euro pro Monat zur Verfügung.
Ein anonymer Informant berichtet dem belarussischen Ableger des Olinemediums Mediazona über die Bedingungen, unter denen Kolesnikowa inhaftiert ist:
Die Zelle ist etwa 1,60 mal 2,50 Meter groß, die Toilette ein Loch im Boden. Aufgrund einer Erkrankung kann Kolesnikowa kein Gefängnisessen essen, für Einkäufe im Gefängnisladen hat sie etwa 11 Euro pro Monat zur Verfügung.
Ein anonymer Informant berichtet dem belarussischen Ableger des Olinemediums Mediazona über die Bedingungen, unter denen Kolesnikowa inhaftiert ist:
Die Situation ist nicht hart, sondern extrem gefährlich.
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Propaganda wie aus dem Lehrbuch:
Der Journalist Konstantin Skorkin aus Luhansk im Donbas skizziert die russische Einmischung in die Politik seiner Heimat bis zum Beginn des Krieges im Jahr 2014.
Diesen hat Putins Russland demnach durch gezielte Instrumentalisierung lokalpatriotischer Bewegungen und mediale Hetze vorbereitet und künstlich erzeugt.
Der Journalist Konstantin Skorkin aus Luhansk im Donbas skizziert die russische Einmischung in die Politik seiner Heimat bis zum Beginn des Krieges im Jahr 2014.
Diesen hat Putins Russland demnach durch gezielte Instrumentalisierung lokalpatriotischer Bewegungen und mediale Hetze vorbereitet und künstlich erzeugt.
dekoder verschenkt zweimal „Samota”, den Roman von Volha Hapeyeva. Ins Deutsche übersetzt hat ihn unter anderem dekoder-Übersetzerin Tina Wünschmann.
Du kannst den Roman jetzt gewinnen – als dekoder-Klubmitglied und einer kurzen Mail bis Sonntag, 15.09., an klub@dekoder.org bist du dabei.
Noch nicht im Klub? Dann werde schnell Mitglied und nimm auch an der Verlosung teil!
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In der fünften Folge unseres Erinnerungs-Projektes „Der Krieg und seine Opfer“ folgen wir Lena und ihrem Tagebuch mit einordnenden Hintergrundinformationen, Karten und animierten Szenen durch die fast 900 Tage dauernde deutsche Blockade Leningrads.
#östlich_der_erinnerung #besetzte_leben #ns_verbrechen #10für27Millionen
#östlich_der_erinnerung #besetzte_leben #ns_verbrechen #10für27Millionen
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Rund 1500 Belarussen kämpfen seit Beginn des russischen Angriffskrieges an der Front: Freiwillige, die den Verteidigungskampf der Ukraine unterstützen.
Benannt haben sie ihr Regiment nach Kastus Kalinouski, der in ihrer Heimat als Nationalheld gilt.
Wer war Kalinouski?
Wie wurde er zum Symbol des belarussischen Unabhängigkeitskampfes?
Und warum ist er auch 160 Jahre nach seinem Tod ein Politikum?
Ein dekoder-Special.
Benannt haben sie ihr Regiment nach Kastus Kalinouski, der in ihrer Heimat als Nationalheld gilt.
Wer war Kalinouski?
Wie wurde er zum Symbol des belarussischen Unabhängigkeitskampfes?
Und warum ist er auch 160 Jahre nach seinem Tod ein Politikum?
Ein dekoder-Special.
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dekoder verschenkt zweimal „Samota”, den Roman von Volha Hapeyeva.
Ins Deutsche übersetzt u.a. von dekoder-Übersetzerin Tina Wünschmann.
Als Klubmitglied bist du mit einer Mail bis morgen, 15.09., an klub@dekoder.org im Lostopf.
Noch nicht im Klub?
➡️ https://www.dekoder.org/de/klub
Ins Deutsche übersetzt u.a. von dekoder-Übersetzerin Tina Wünschmann.
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Dir gefällt unsere Doku-Reihe „Der Krieg und seine Opfer“?
Dann gib uns deine Stimme beim Voting für den Publikumspreis des Grimme Online Award 2024!
#GOA24
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#GOA24
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Im September 2001 hält Wladimir Putin als neuer Präsident Russlands eine Rede vor dem Deutschen Bundestag. Er spricht von einer gemeinsamen europäischen Kultur, von Demokratie und Frieden.
2014 annektiert Russland die Krim, beginnt den Krieg gegen seine Nachbarn – und führt sich selbst in die Isolation.
Das zeigt sich über die Jahre auch in den Reisedestinationen des Präsidenten: Wir haben Putins Reisen analysiert und zeigen in interaktiven Karten, wie seine Welt nach und nach schrumpfte.
2014 annektiert Russland die Krim, beginnt den Krieg gegen seine Nachbarn – und führt sich selbst in die Isolation.
Das zeigt sich über die Jahre auch in den Reisedestinationen des Präsidenten: Wir haben Putins Reisen analysiert und zeigen in interaktiven Karten, wie seine Welt nach und nach schrumpfte.
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„Es könnte ein gewisses Tauwetter geben, und zwar aus dem einfachen Grund, weil es in Belarus schon mehr als einmal solche Perioden gegeben hat.“ – Im Interview mit dekoder spricht Politanalyst Pavel Matsukevich über die Bedeutung der jüngsten Haftentlassungen in Belarus.
Sind sie ein Signal, dass Lukaschenko wieder mit der EU ins Gespräch kommen will? Und warum könnte eine neuerliche Kontaktaufnahme auch für die demokratische Staatenwelt von Interesse sein?
👉Zum Interview
Sind sie ein Signal, dass Lukaschenko wieder mit der EU ins Gespräch kommen will? Und warum könnte eine neuerliche Kontaktaufnahme auch für die demokratische Staatenwelt von Interesse sein?
👉Zum Interview
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Es gibt Stiftungen, die Journalisten, Aktivisten und Künstlern helfen. Aber was machen wir mit euren Popen?
Pater Walerian Dunin-Barkowski ist Priester einer russisch-orthodoxen Gemeinde in Düsseldorf. Als er feststellt, dass es für seine Glaubensbrüder in Russland, die sich gegen den Krieg aussprechen und deshalb verfolgt werden, keine Hilfe aus dem Ausland gibt, gründet er ‚Mir Vsem‘:
die erste Organisation, die Geistlichen hilft, die die Ideologie des Staates nicht teilen.
Das Online-Medium OVD-Info erzählt ihre Geschichten.
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Frisch im Amt bereiste Putin im Durschnitt 20 unterschiedliche Länder pro Jahr. Zwei Jahrzehnte später sind es nur noch sechs.
Wir haben die Auslandsreisen des russischen Präsidenten analysiert – und zeigen, wie und warum seine Welt über die Jahre schrumpfte.
Wir haben die Auslandsreisen des russischen Präsidenten analysiert – und zeigen, wie und warum seine Welt über die Jahre schrumpfte.
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Die Stiftung ,Nushna pomoschtsch’ war lange die wichtigste nichtstaatliche Hilfsorganisation in Russland.
Sie half sozialen Projekten dabei, professioneller und erfolgreicher zu arbeiten. Bis 2024 hat die Stiftung Hunderte kleinere NGOs unterstützt, ein unabhängiges Medium zu sozialen Problemen in Russland geschaffen und eigene Analysen veröffentlicht.
Dann wurde die Stiftung als „ausländischer Agent“ eingestuft – wohl auch wegen der offenen Haltung von Mitarbeitenden gegen den Krieg – und musste schließlich schließen.
Meduza beschreibt, was das Ende der Stiftung für die gesamte Landschaft sozialer Projekte in Russland bedeutet.
Sie half sozialen Projekten dabei, professioneller und erfolgreicher zu arbeiten. Bis 2024 hat die Stiftung Hunderte kleinere NGOs unterstützt, ein unabhängiges Medium zu sozialen Problemen in Russland geschaffen und eigene Analysen veröffentlicht.
Dann wurde die Stiftung als „ausländischer Agent“ eingestuft – wohl auch wegen der offenen Haltung von Mitarbeitenden gegen den Krieg – und musste schließlich schließen.
Meduza beschreibt, was das Ende der Stiftung für die gesamte Landschaft sozialer Projekte in Russland bedeutet.
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Hier sind nur Flieger und Hubschrauber unterwegs, die sind harmlos. Bei uns fliegen die Granaten.
Unter russischer Besatzung sind auch beliebte ukrainische Urlaubsorte am Asowschen Meer. Wo vor Kurzem noch heftig gekämpft wurde, sonnt man sich heute am Strand.
Wer macht in den besetzten Gebieten Urlaub? Und warum?
Der Online-Fernsehsender Vot Tak hat mehrere Urlaubsorte besucht und mit den Urlaubern und Einwohnern gesprochen.
😢1
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Zu Beginn des Krieges war es wesentlich einfacher zu fotografieren.
Es gab Gebiete, die man leicht erreichen konnte, um die Folgen der Kriegshandlungen zu dokumentieren, mit den Menschen zu sprechen, alles zu sehen, was passiert war, bevor aufgeräumt wurde.
Je länger der Krieg dauerte, desto mehr Regeln tauchten auf.
Alexander Vasukovich ist einer der bekanntesten belarussischen Fotografen. Seit der russische Angriffskrieg in der Ukraine tobt, war er mehrfach mit seiner Kamera an der Front. Wegen seiner Arbeit ist der Fotograf in Belarus nicht mehr sicher, er lebt mittlerweile im Exil.
Im Interview mit dekoder erzählt Vasukovich, wie er die Ukraine und ihre Menschen über mehrere Jahre fotografischer Kriegs-Dokumentation erlebt hat – und warum es für ihn so wichtig war, trotz der Repressionen im eigenen Land weiterzumachen.
Fotografie: Alexander Vasukovich
Bildredaktion: Andy Heller
❤3
Ein junger Kadett träumt von großer Fahrt, aber russische Kriegsschiffe blockieren die Küste der Ukraine. Ein Maschinengewehrschütze soll sich nach anderthalb Jahren an der Front in einem Sanatorium erholen – aber er erträgt die Stille nicht:
Teil 22 der dekoder-Serie „Bilder vom Krieg“, diesmal mit dem Fotografen Daniel Rosenthal.
Foto: Daniel Rosenthal
Bildredaktion und Konzept: Andy Heller
Teil 22 der dekoder-Serie „Bilder vom Krieg“, diesmal mit dem Fotografen Daniel Rosenthal.
Foto: Daniel Rosenthal
Bildredaktion und Konzept: Andy Heller
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Die dritte Folge unseres Erinnerungsprojektes „Der Krieg und seine Opfer“ auf Ukrainisch ist online:
«Війна трамбувальним котком пройшлаcя по цілому поколінню дітей і, мабуть, ще ніхто не підрахував, як саме це вплинуло на долю народів, чиї діти не мали дитинства» – Марат Кузнєцов Німецьке вторгнення в Радянський Союз розлучило маленького Марата з батьками і привело його до окупаційного дитячого будинку, а згодом на примусові роботи. Гітлерівська війна залишила по собі спустошені регіони Радянського Союзу з мільйонами бездомних та сиріт, а ще післявоєнне суспільство, яке було непропорційно жіночим, позбавленим власного коріння, а ще зламленим психічно та фізично.
У третій серії нашого документального серіалу „Жертви тієї війни» ми розповідаємо історію про те, як білоруські діти мусили виживати під час окупації, серед смертей та пригноблення.
«Війна трамбувальним котком пройшлаcя по цілому поколінню дітей і, мабуть, ще ніхто не підрахував, як саме це вплинуло на долю народів, чиї діти не мали дитинства» – Марат Кузнєцов Німецьке вторгнення в Радянський Союз розлучило маленького Марата з батьками і привело його до окупаційного дитячого будинку, а згодом на примусові роботи. Гітлерівська війна залишила по собі спустошені регіони Радянського Союзу з мільйонами бездомних та сиріт, а ще післявоєнне суспільство, яке було непропорційно жіночим, позбавленим власного коріння, а ще зламленим психічно та фізично.
У третій серії нашого документального серіалу „Жертви тієї війни» ми розповідаємо історію про те, як білоруські діти мусили виживати під час окупації, серед смертей та пригноблення.
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Heute vor 83 Jahren erschossen Truppen der deutschen Sicherheitspolizei, des Sicherheitsdienstes und der Wehrmacht innerhalb von 24 Stunden mehr als 33.000 Jüdinnen und Juden in der kyjiver Schlucht Babyn Jar. Diese Erschießungsaktion war eines der größten Einzelmassaker an Jüdinnen und Juden im Zweiten Weltkrieg.
Eigentlich hatte Hitler nach dem Überfall auf die Sowjetunion zunächst keine umfassenden Vorgaben zur Vernichtung der sowjetischen jüdischen Bevölkerung gemacht.
Wie und warum sich die deutsche Vernichtungspolitik auf den besetzten Gebieten trotzdem rasant entwickelte, lest ihr im Kontext unseres Erinnerungsprojektes „Der Krieg und seine Opfer“.
Eigentlich hatte Hitler nach dem Überfall auf die Sowjetunion zunächst keine umfassenden Vorgaben zur Vernichtung der sowjetischen jüdischen Bevölkerung gemacht.
Wie und warum sich die deutsche Vernichtungspolitik auf den besetzten Gebieten trotzdem rasant entwickelte, lest ihr im Kontext unseres Erinnerungsprojektes „Der Krieg und seine Opfer“.
war.dekoder.org
Holocaust in der Sowjetunion | дekoder
Wie kam es zum Holocaust? Welche Rolle spielte dabei der deutsche Angriff auf die Sowjetunion? Wie reagierte die Bevölkerung auf die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden?
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Zum Internationalen Tag des Übersetzens:
Ein Special über die Arbeitsweise von dekoder und darüber, was das Übersetzen aus dem Belarussischen und Russischen vor allem in Kriegszeiten leisten muss und kann.
Ein Special über die Arbeitsweise von dekoder und darüber, was das Übersetzen aus dem Belarussischen und Russischen vor allem in Kriegszeiten leisten muss und kann.
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An den Schulen annektierter ukrainischer Gebiete gilt seit der Besatzung durch Russland Schulpflicht in russischer Sprache mit russischen Lehrbüchern und Inhalten.
Es gibt aber auch Schulen, die weiterhin nach ukrainischem Lehrplan unterrichten: Heimlich und ausschließlich online. Es ist ein gefährliches Unterfangen für alle beteiligten Lehrkräfte und Familien.
Zwei Schulleiterinnen berichten über den neuen Schulalltag vieler ukrainischer Kinder seit 2022:
👉https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-besetzte-gebiete-untergrund-schule
Es gibt aber auch Schulen, die weiterhin nach ukrainischem Lehrplan unterrichten: Heimlich und ausschließlich online. Es ist ein gefährliches Unterfangen für alle beteiligten Lehrkräfte und Familien.
Zwei Schulleiterinnen berichten über den neuen Schulalltag vieler ukrainischer Kinder seit 2022:
👉https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-besetzte-gebiete-untergrund-schule
дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland und Belarus in deutscher Übersetzung |
Schulen im Untergrund
Russland zwingt den ukrainischen Schulen in den annektierten Gebieten eigene Lehrpläne auf. Trotz aller Risiken gibt es aber immer noch Eltern, die ihre Kinder in ukrainische Online-Schulen schicken.
👍3
Vor 25 Jahren verschwanden in Belarus die prominenten Oppositionellen Viktor Gontschar und Anatoli Krassowski.
Das waren die ersten von insgesamt vier Fällen des Verschwindenlassens politischer Gegner. Nach dem Saunabesuch, auf offener Straße oder auf dem Weg zum Flughafen wurden die Männer entführt und danach ermordet.
Das Online-Portal Pozirk erinnert an eine Zeit, in der das Lukaschenko-Regime auf brutale Art und Weise begann, seine Diktatur zu errichten.
Das waren die ersten von insgesamt vier Fällen des Verschwindenlassens politischer Gegner. Nach dem Saunabesuch, auf offener Straße oder auf dem Weg zum Flughafen wurden die Männer entführt und danach ermordet.
Das Online-Portal Pozirk erinnert an eine Zeit, in der das Lukaschenko-Regime auf brutale Art und Weise begann, seine Diktatur zu errichten.
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Von Deutschen, die in Kirgistan siedeln und von Kirgisen, die Plautdietsch sprechen: Für ihr Fotoprojekt „Wo die Pappeln wachsen“ bereiste Irina Unruh die Landschaften ihrer Kindheit. Was als Fotoserie über Kirgistan geplant war, wurde zu einer Reise in die eigene Familiengeschichte.
dekoder hat mit der Fotografin über Flucht und Repression gesprochen – und über Solidarität unter Fremden.
dekoder hat mit der Fotografin über Flucht und Repression gesprochen – und über Solidarität unter Fremden.
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