Es gibt Stiftungen, die Journalisten, Aktivisten und Künstlern helfen. Aber was machen wir mit euren Popen?
Pater Walerian Dunin-Barkowski ist Priester einer russisch-orthodoxen Gemeinde in Düsseldorf. Als er feststellt, dass es für seine Glaubensbrüder in Russland, die sich gegen den Krieg aussprechen und deshalb verfolgt werden, keine Hilfe aus dem Ausland gibt, gründet er ‚Mir Vsem‘:
die erste Organisation, die Geistlichen hilft, die die Ideologie des Staates nicht teilen.
Das Online-Medium OVD-Info erzählt ihre Geschichten.
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Frisch im Amt bereiste Putin im Durschnitt 20 unterschiedliche Länder pro Jahr. Zwei Jahrzehnte später sind es nur noch sechs.
Wir haben die Auslandsreisen des russischen Präsidenten analysiert – und zeigen, wie und warum seine Welt über die Jahre schrumpfte.
Wir haben die Auslandsreisen des russischen Präsidenten analysiert – und zeigen, wie und warum seine Welt über die Jahre schrumpfte.
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Die Stiftung ,Nushna pomoschtsch’ war lange die wichtigste nichtstaatliche Hilfsorganisation in Russland.
Sie half sozialen Projekten dabei, professioneller und erfolgreicher zu arbeiten. Bis 2024 hat die Stiftung Hunderte kleinere NGOs unterstützt, ein unabhängiges Medium zu sozialen Problemen in Russland geschaffen und eigene Analysen veröffentlicht.
Dann wurde die Stiftung als „ausländischer Agent“ eingestuft – wohl auch wegen der offenen Haltung von Mitarbeitenden gegen den Krieg – und musste schließlich schließen.
Meduza beschreibt, was das Ende der Stiftung für die gesamte Landschaft sozialer Projekte in Russland bedeutet.
Sie half sozialen Projekten dabei, professioneller und erfolgreicher zu arbeiten. Bis 2024 hat die Stiftung Hunderte kleinere NGOs unterstützt, ein unabhängiges Medium zu sozialen Problemen in Russland geschaffen und eigene Analysen veröffentlicht.
Dann wurde die Stiftung als „ausländischer Agent“ eingestuft – wohl auch wegen der offenen Haltung von Mitarbeitenden gegen den Krieg – und musste schließlich schließen.
Meduza beschreibt, was das Ende der Stiftung für die gesamte Landschaft sozialer Projekte in Russland bedeutet.
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Hier sind nur Flieger und Hubschrauber unterwegs, die sind harmlos. Bei uns fliegen die Granaten.
Unter russischer Besatzung sind auch beliebte ukrainische Urlaubsorte am Asowschen Meer. Wo vor Kurzem noch heftig gekämpft wurde, sonnt man sich heute am Strand.
Wer macht in den besetzten Gebieten Urlaub? Und warum?
Der Online-Fernsehsender Vot Tak hat mehrere Urlaubsorte besucht und mit den Urlaubern und Einwohnern gesprochen.
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Zu Beginn des Krieges war es wesentlich einfacher zu fotografieren.
Es gab Gebiete, die man leicht erreichen konnte, um die Folgen der Kriegshandlungen zu dokumentieren, mit den Menschen zu sprechen, alles zu sehen, was passiert war, bevor aufgeräumt wurde.
Je länger der Krieg dauerte, desto mehr Regeln tauchten auf.
Alexander Vasukovich ist einer der bekanntesten belarussischen Fotografen. Seit der russische Angriffskrieg in der Ukraine tobt, war er mehrfach mit seiner Kamera an der Front. Wegen seiner Arbeit ist der Fotograf in Belarus nicht mehr sicher, er lebt mittlerweile im Exil.
Im Interview mit dekoder erzählt Vasukovich, wie er die Ukraine und ihre Menschen über mehrere Jahre fotografischer Kriegs-Dokumentation erlebt hat – und warum es für ihn so wichtig war, trotz der Repressionen im eigenen Land weiterzumachen.
Fotografie: Alexander Vasukovich
Bildredaktion: Andy Heller
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Ein junger Kadett träumt von großer Fahrt, aber russische Kriegsschiffe blockieren die Küste der Ukraine. Ein Maschinengewehrschütze soll sich nach anderthalb Jahren an der Front in einem Sanatorium erholen – aber er erträgt die Stille nicht:
Teil 22 der dekoder-Serie „Bilder vom Krieg“, diesmal mit dem Fotografen Daniel Rosenthal.
Foto: Daniel Rosenthal
Bildredaktion und Konzept: Andy Heller
Teil 22 der dekoder-Serie „Bilder vom Krieg“, diesmal mit dem Fotografen Daniel Rosenthal.
Foto: Daniel Rosenthal
Bildredaktion und Konzept: Andy Heller
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Die dritte Folge unseres Erinnerungsprojektes „Der Krieg und seine Opfer“ auf Ukrainisch ist online:
«Війна трамбувальним котком пройшлаcя по цілому поколінню дітей і, мабуть, ще ніхто не підрахував, як саме це вплинуло на долю народів, чиї діти не мали дитинства» – Марат Кузнєцов Німецьке вторгнення в Радянський Союз розлучило маленького Марата з батьками і привело його до окупаційного дитячого будинку, а згодом на примусові роботи. Гітлерівська війна залишила по собі спустошені регіони Радянського Союзу з мільйонами бездомних та сиріт, а ще післявоєнне суспільство, яке було непропорційно жіночим, позбавленим власного коріння, а ще зламленим психічно та фізично.
У третій серії нашого документального серіалу „Жертви тієї війни» ми розповідаємо історію про те, як білоруські діти мусили виживати під час окупації, серед смертей та пригноблення.
«Війна трамбувальним котком пройшлаcя по цілому поколінню дітей і, мабуть, ще ніхто не підрахував, як саме це вплинуло на долю народів, чиї діти не мали дитинства» – Марат Кузнєцов Німецьке вторгнення в Радянський Союз розлучило маленького Марата з батьками і привело його до окупаційного дитячого будинку, а згодом на примусові роботи. Гітлерівська війна залишила по собі спустошені регіони Радянського Союзу з мільйонами бездомних та сиріт, а ще післявоєнне суспільство, яке було непропорційно жіночим, позбавленим власного коріння, а ще зламленим психічно та фізично.
У третій серії нашого документального серіалу „Жертви тієї війни» ми розповідаємо історію про те, як білоруські діти мусили виживати під час окупації, серед смертей та пригноблення.
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Heute vor 83 Jahren erschossen Truppen der deutschen Sicherheitspolizei, des Sicherheitsdienstes und der Wehrmacht innerhalb von 24 Stunden mehr als 33.000 Jüdinnen und Juden in der kyjiver Schlucht Babyn Jar. Diese Erschießungsaktion war eines der größten Einzelmassaker an Jüdinnen und Juden im Zweiten Weltkrieg.
Eigentlich hatte Hitler nach dem Überfall auf die Sowjetunion zunächst keine umfassenden Vorgaben zur Vernichtung der sowjetischen jüdischen Bevölkerung gemacht.
Wie und warum sich die deutsche Vernichtungspolitik auf den besetzten Gebieten trotzdem rasant entwickelte, lest ihr im Kontext unseres Erinnerungsprojektes „Der Krieg und seine Opfer“.
Eigentlich hatte Hitler nach dem Überfall auf die Sowjetunion zunächst keine umfassenden Vorgaben zur Vernichtung der sowjetischen jüdischen Bevölkerung gemacht.
Wie und warum sich die deutsche Vernichtungspolitik auf den besetzten Gebieten trotzdem rasant entwickelte, lest ihr im Kontext unseres Erinnerungsprojektes „Der Krieg und seine Opfer“.
war.dekoder.org
Holocaust in der Sowjetunion | дekoder
Wie kam es zum Holocaust? Welche Rolle spielte dabei der deutsche Angriff auf die Sowjetunion? Wie reagierte die Bevölkerung auf die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden?
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Zum Internationalen Tag des Übersetzens:
Ein Special über die Arbeitsweise von dekoder und darüber, was das Übersetzen aus dem Belarussischen und Russischen vor allem in Kriegszeiten leisten muss und kann.
Ein Special über die Arbeitsweise von dekoder und darüber, was das Übersetzen aus dem Belarussischen und Russischen vor allem in Kriegszeiten leisten muss und kann.
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An den Schulen annektierter ukrainischer Gebiete gilt seit der Besatzung durch Russland Schulpflicht in russischer Sprache mit russischen Lehrbüchern und Inhalten.
Es gibt aber auch Schulen, die weiterhin nach ukrainischem Lehrplan unterrichten: Heimlich und ausschließlich online. Es ist ein gefährliches Unterfangen für alle beteiligten Lehrkräfte und Familien.
Zwei Schulleiterinnen berichten über den neuen Schulalltag vieler ukrainischer Kinder seit 2022:
👉https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-besetzte-gebiete-untergrund-schule
Es gibt aber auch Schulen, die weiterhin nach ukrainischem Lehrplan unterrichten: Heimlich und ausschließlich online. Es ist ein gefährliches Unterfangen für alle beteiligten Lehrkräfte und Familien.
Zwei Schulleiterinnen berichten über den neuen Schulalltag vieler ukrainischer Kinder seit 2022:
👉https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-besetzte-gebiete-untergrund-schule
дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland und Belarus in deutscher Übersetzung |
Schulen im Untergrund
Russland zwingt den ukrainischen Schulen in den annektierten Gebieten eigene Lehrpläne auf. Trotz aller Risiken gibt es aber immer noch Eltern, die ihre Kinder in ukrainische Online-Schulen schicken.
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Vor 25 Jahren verschwanden in Belarus die prominenten Oppositionellen Viktor Gontschar und Anatoli Krassowski.
Das waren die ersten von insgesamt vier Fällen des Verschwindenlassens politischer Gegner. Nach dem Saunabesuch, auf offener Straße oder auf dem Weg zum Flughafen wurden die Männer entführt und danach ermordet.
Das Online-Portal Pozirk erinnert an eine Zeit, in der das Lukaschenko-Regime auf brutale Art und Weise begann, seine Diktatur zu errichten.
Das waren die ersten von insgesamt vier Fällen des Verschwindenlassens politischer Gegner. Nach dem Saunabesuch, auf offener Straße oder auf dem Weg zum Flughafen wurden die Männer entführt und danach ermordet.
Das Online-Portal Pozirk erinnert an eine Zeit, in der das Lukaschenko-Regime auf brutale Art und Weise begann, seine Diktatur zu errichten.
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Von Deutschen, die in Kirgistan siedeln und von Kirgisen, die Plautdietsch sprechen: Für ihr Fotoprojekt „Wo die Pappeln wachsen“ bereiste Irina Unruh die Landschaften ihrer Kindheit. Was als Fotoserie über Kirgistan geplant war, wurde zu einer Reise in die eigene Familiengeschichte.
dekoder hat mit der Fotografin über Flucht und Repression gesprochen – und über Solidarität unter Fremden.
dekoder hat mit der Fotografin über Flucht und Repression gesprochen – und über Solidarität unter Fremden.
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Während der Besatzung von Butscha wurden viele wehrfähige Männer getötet, ein Großteil der Überlebenden ging nach der Befreiung an die Front. Jetzt übernehmen auch Frauen die Verteidigung der Gemeinde: die sogenannten „Hexen von Butscha“.
Die Freiwilligen trainieren den Umgang mit Waffen, patrouillieren den Himmel – und bleiben nebenbei Ärztinnen, Lehrerinnen, Mütter.
Rollen, die sich nicht immer problemlos vereinbaren lassen.
Doch der Schmerz über persönliche Verluste im Krieg und der Wille, ihre Familien zu schützen, treiben sie an:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-freiwillige-frauen-hexen-von-butscha
Die Freiwilligen trainieren den Umgang mit Waffen, patrouillieren den Himmel – und bleiben nebenbei Ärztinnen, Lehrerinnen, Mütter.
Rollen, die sich nicht immer problemlos vereinbaren lassen.
Doch der Schmerz über persönliche Verluste im Krieg und der Wille, ihre Familien zu schützen, treiben sie an:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-freiwillige-frauen-hexen-von-butscha
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Die Hexen von Butscha
In Butscha hat sich die ukraineweit erste Freiwilligen-Luftabwehreinheit für Frauen gegründet. Reporter des ukrainischen Onlinemediums Frontliner stellen die Kämpferinnen vor.
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Wem gehört der Chaladnik? Woher kommt der Krupnik? Fragen rund um Suppen, Teigtaschen und nationale Identität, die Belarus und seine Nachbarn zum Teil emotional diskutieren.
Antworten zu finden, ist dabei gar nicht so einfach.
Über die Kulturgeschichte traditioneller Gerichte und warum es heute um mehr als ihre Ursprünge geht: Eine Analyse der belarussischen Kochkultur von Historiker Ales Bely.
Antworten zu finden, ist dabei gar nicht so einfach.
Über die Kulturgeschichte traditioneller Gerichte und warum es heute um mehr als ihre Ursprünge geht: Eine Analyse der belarussischen Kochkultur von Historiker Ales Bely.
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Die Natur leidet unter Russlands Angriffskrieg:
Raketen verursachen Waldbrände, Schützengräben durchziehen ganze Landstriche, Sprengungen verändern Flussläufe, Minen setzen Felder und Steppen in Brand.
Die Folgen des Krieges für die Umwelt sind vielfältig und finden dennoch selten Beachtung.
Frontliner-Reporter sind ins Hinterland der ukrainischen Kursk-Offensive gefahren. Dort starben tonnenweise Fische in den kriegsverseuchten Flüssen:
https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-krieg-umweltverschmutzung-desna
Raketen verursachen Waldbrände, Schützengräben durchziehen ganze Landstriche, Sprengungen verändern Flussläufe, Minen setzen Felder und Steppen in Brand.
Die Folgen des Krieges für die Umwelt sind vielfältig und finden dennoch selten Beachtung.
Frontliner-Reporter sind ins Hinterland der ukrainischen Kursk-Offensive gefahren. Dort starben tonnenweise Fische in den kriegsverseuchten Flüssen:
https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-krieg-umweltverschmutzung-desna
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Die vergiftete Desna
Im Hinterland der ukrainischen Kursk-Offensive treiben tonnenweise Fische bäuchlings in verschmutzen Flüssen. Frontliner-Reporter sind die Desna vom Norden der Ukraine nach Kyjiw abgefahren und haben
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dekoder-Wissenschaftsredakteur Leonid Klimov über die Arbeit an unserem Doku- und Erinnerungs-Projekt „Der Krieg und seine Opfer“.
Gemeinsam mit der dekoder-Redakteurin und Ukraine-Expertin Peggy Lohse kümmert er sich um die Aufbereitung der einzelnen Episoden.
👉 https://www.instagram.com/derkriegundseineopfer/
Gemeinsam mit der dekoder-Redakteurin und Ukraine-Expertin Peggy Lohse kümmert er sich um die Aufbereitung der einzelnen Episoden.
👉 https://www.instagram.com/derkriegundseineopfer/
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Ласкаво просимо, liebe Peggy!
Wir freuen uns, mit Peggy Lohse seit vergangenem Monat eine Ukraine-Expertin an Bord zu haben!
Neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit für unser Doku-Projekt „Der Krieg und seine Opfer“ ist die Journalistin seit September auch ganz reguläres Mitglied unserer dekoder-Kernredaktion und bereichert diese mit Expertise und neuen Perspektiven.
Mehr über Peggy und die Gesichter hinter dekoder findet ihr auf unserer Homepage.
Wir freuen uns, mit Peggy Lohse seit vergangenem Monat eine Ukraine-Expertin an Bord zu haben!
Neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit für unser Doku-Projekt „Der Krieg und seine Opfer“ ist die Journalistin seit September auch ganz reguläres Mitglied unserer dekoder-Kernredaktion und bereichert diese mit Expertise und neuen Perspektiven.
Mehr über Peggy und die Gesichter hinter dekoder findet ihr auf unserer Homepage.
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Im Krieg drohen queeren Menschen in der Ukraine besondere Gefahren, etwa Opfer von sexueller Gewalt oder Folter zu werden, wenn russische Truppen eine Stadt besetzen.
Zusätzlich sind in der ukrainischen Gesellschaft selbst noch sehr konservative Vorstellungen über Geschlechterrollen und Beziehungsformen verbreitet, was für queere Menschen gefährlich werden kann.
Die Fotografin Sitara Thalia Ambrosio zeigt Bilder aus der ukrainischen LGBTQ+-Community und spricht im dekoder-Interview über den Kampf für eine offenere Gesellschaft in Kriegszeiten:
https://www.dekoder.org/de/article/sitara-ambrosio-fotografie-krieg-ukraine
Foto: Sitara Thalia Ambrosio
Bildredaktion: Andy Heller
Zusätzlich sind in der ukrainischen Gesellschaft selbst noch sehr konservative Vorstellungen über Geschlechterrollen und Beziehungsformen verbreitet, was für queere Menschen gefährlich werden kann.
Die Fotografin Sitara Thalia Ambrosio zeigt Bilder aus der ukrainischen LGBTQ+-Community und spricht im dekoder-Interview über den Kampf für eine offenere Gesellschaft in Kriegszeiten:
https://www.dekoder.org/de/article/sitara-ambrosio-fotografie-krieg-ukraine
Foto: Sitara Thalia Ambrosio
Bildredaktion: Andy Heller
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Öffentliche Denunziationen und hunderte Verfahren wegen angeblicher „Diskreditierung der russischen Armee“ oder „Verwendung extremistischer Symbole“:
So wollen die russischen Besatzer die kritische Bevölkerung auf der annektierten Krym einschüchtern und mundtot machen.
Das ukrainische Onlinemedium Graty hat Fälle aus dem vergangenen Sommer zusammengetragen – und zeichnet ein deutliches Bild davon, wie Menschen auf der Krym für pro-ukrainische oder Antikriegs-Haltung doppelt bestraft und unterdrückt werden:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-krym-denunziation-strafen
PS:
Nicht wundern: 'Krim' ist zwar die gebräuchlichste Schreibweise auf Deutsch, doch die korrekte Übertragung aus dem Kyrillischen – dem Ukrainischen oder auch dem Russischen – lautet 'Krym'. Auf Krymtatarisch heißt die Halbinsel übrigens 'Qırım'.
So wollen die russischen Besatzer die kritische Bevölkerung auf der annektierten Krym einschüchtern und mundtot machen.
Das ukrainische Onlinemedium Graty hat Fälle aus dem vergangenen Sommer zusammengetragen – und zeichnet ein deutliches Bild davon, wie Menschen auf der Krym für pro-ukrainische oder Antikriegs-Haltung doppelt bestraft und unterdrückt werden:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-krym-denunziation-strafen
PS:
Nicht wundern: 'Krim' ist zwar die gebräuchlichste Schreibweise auf Deutsch, doch die korrekte Übertragung aus dem Kyrillischen – dem Ukrainischen oder auch dem Russischen – lautet 'Krym'. Auf Krymtatarisch heißt die Halbinsel übrigens 'Qırım'.
дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland und Belarus in deutscher Übersetzung |
Extra-Strafen auf der Krym
Das ukrainische Onlinemedium Graty erläutert anhand von Fallbeispielen, wie Menschen auf der besetzten Krym für ihre pro-ukrainische oder Antikriegs-Haltung durch doppelte Bestrafung unterdrückt
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Belaruss*innen im Exil sehen eine sich ständig verschlechternde Lage in ihrer Heimat. Diejenigen, die im Land geblieben sind, sprechen dagegen oft von einer „neuen Normalität“.
Zwischen der Wahrnehmung der Menschen im In- und Ausland scheint es einen großen Unterschied zu geben.
Doch lässt sich die öffentliche Meinung in einem autokratischen Staat überhaupt zuverlässig ermitteln? Tut sich tatsächlich eine breite Kluft auf zwischen den Belaruss*innen auf?
Der belarussische Soziologe Andrei Wardomazki im dekoder-Interview über seine Arbeit und aktuelle soziale Phänomene in der nicht nur räumlich getrennten Gesellschaft seines Landes:
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-interview-wardomazki-meinungsforschung
Zwischen der Wahrnehmung der Menschen im In- und Ausland scheint es einen großen Unterschied zu geben.
Doch lässt sich die öffentliche Meinung in einem autokratischen Staat überhaupt zuverlässig ermitteln? Tut sich tatsächlich eine breite Kluft auf zwischen den Belaruss*innen auf?
Der belarussische Soziologe Andrei Wardomazki im dekoder-Interview über seine Arbeit und aktuelle soziale Phänomene in der nicht nur räumlich getrennten Gesellschaft seines Landes:
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-interview-wardomazki-meinungsforschung
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Bewusste Kinderlosigkeit sei eine westliche „Entartung des Feminismus“: Die russische Duma arbeitet an einem Gesetz gegen die Verbreitung einer „Childfree-Ideologie“. Werbung für Verhütungsmittel oder Beratung vor dem Schwangerschaftsabbruch wären damit strafbar.
Die Verabschiedung des Verbots würde ebenso zur Diskriminierung bestimmter Menschengruppen führen, wie das bereits existierende russische Gesetz über die sogenannte „homosexuelle Propaganda“.
Für den Journalisten Anton Orech von der Novaya Gazeta ist das Gesetz krude Biopolitik: „Der Staat bestimmt, welcher Sex richtig ist und welcher nicht. Er legt fest, wer Kinder bekommen soll und wie viele. Er verbietet der Bevölkerung, nach eigenem Ermessen
über den eigenen Körper zu verfügen.“
https://www.dekoder.org/de/article/gesetz-childfree-bewegung-biopolitik
Die Verabschiedung des Verbots würde ebenso zur Diskriminierung bestimmter Menschengruppen führen, wie das bereits existierende russische Gesetz über die sogenannte „homosexuelle Propaganda“.
Für den Journalisten Anton Orech von der Novaya Gazeta ist das Gesetz krude Biopolitik: „Der Staat bestimmt, welcher Sex richtig ist und welcher nicht. Er legt fest, wer Kinder bekommen soll und wie viele. Er verbietet der Bevölkerung, nach eigenem Ermessen
über den eigenen Körper zu verfügen.“
https://www.dekoder.org/de/article/gesetz-childfree-bewegung-biopolitik
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