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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall

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Heute vor 83 Jahren erschossen Truppen der deutschen Sicherheitspolizei, des Sicherheitsdienstes und der Wehrmacht innerhalb von 24 Stunden mehr als 33.000 Jüdinnen und Juden in der kyjiver Schlucht Babyn Jar. Diese Erschießungsaktion war eines der größten Einzelmassaker an Jüdinnen und Juden im Zweiten Weltkrieg.

Eigentlich hatte Hitler nach dem Überfall auf die Sowjetunion zunächst keine umfassenden Vorgaben zur Vernichtung der sowjetischen jüdischen Bevölkerung gemacht.

Wie und warum sich die deutsche Vernichtungspolitik auf den besetzten Gebieten trotzdem rasant entwickelte, lest ihr im Kontext unseres Erinnerungsprojektes „Der Krieg und seine Opfer“.
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Zum Internationalen Tag des Übersetzens:
Ein Special über die Arbeitsweise von dekoder und darüber, was das Übersetzen aus dem Belarussischen und Russischen vor allem in Kriegszeiten leisten muss und kann.
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An den Schulen annektierter ukrainischer Gebiete gilt seit der Besatzung durch Russland Schulpflicht in russischer Sprache mit russischen Lehrbüchern und Inhalten.

Es gibt aber auch Schulen, die weiterhin nach ukrainischem Lehrplan unterrichten: Heimlich und ausschließlich online. Es ist ein gefährliches Unterfangen für alle beteiligten Lehrkräfte und Familien.

Zwei Schulleiterinnen berichten über den neuen Schulalltag vieler ukrainischer Kinder seit 2022:

👉https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-besetzte-gebiete-untergrund-schule
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Vor 25 Jahren verschwanden in Belarus die prominenten Oppositionellen Viktor Gontschar und Anatoli Krassowski.
Das waren die ersten von insgesamt vier Fällen des Verschwindenlassens politischer Gegner. Nach dem Saunabesuch, auf offener Straße oder auf dem Weg zum Flughafen wurden die Männer entführt und danach ermordet.

Das Online-Portal Pozirk erinnert an eine Zeit, in der das Lukaschenko-Regime auf brutale Art und Weise begann, seine Diktatur zu errichten.
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Von Deutschen, die in Kirgistan siedeln und von Kirgisen, die Plautdietsch sprechen: Für ihr Fotoprojekt „Wo die Pappeln wachsen“ bereiste Irina Unruh die Landschaften ihrer Kindheit. Was als Fotoserie über Kirgistan geplant war, wurde zu einer Reise in die eigene Familiengeschichte.

dekoder hat mit der Fotografin über Flucht und Repression gesprochen – und über Solidarität unter Fremden.
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Während der Besatzung von Butscha wurden viele wehrfähige Männer getötet, ein Großteil der Überlebenden ging nach der Befreiung an die Front. Jetzt übernehmen auch Frauen die Verteidigung der Gemeinde: die sogenannten „Hexen von Butscha“.

Die Freiwilligen trainieren den Umgang mit Waffen, patrouillieren den Himmel – und bleiben nebenbei Ärztinnen, Lehrerinnen, Mütter.
Rollen, die sich nicht immer problemlos vereinbaren lassen.

Doch der Schmerz über persönliche Verluste im Krieg und der Wille, ihre Familien zu schützen, treiben sie an:

👉 https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-freiwillige-frauen-hexen-von-butscha
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Wem gehört der Chaladnik? Woher kommt der Krupnik? Fragen rund um Suppen, Teigtaschen und nationale Identität, die Belarus und seine Nachbarn zum Teil emotional diskutieren.
Antworten zu finden, ist dabei gar nicht so einfach.

Über die Kulturgeschichte traditioneller Gerichte und warum es heute um mehr als ihre Ursprünge geht: Eine Analyse der belarussischen Kochkultur von Historiker Ales Bely.
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Die Natur leidet unter Russlands Angriffskrieg:

Raketen verursachen Waldbrände, Schützengräben durchziehen ganze Landstriche, Sprengungen verändern Flussläufe, Minen setzen Felder und Steppen in Brand.
Die Folgen des Krieges für die Umwelt sind vielfältig und finden dennoch selten Beachtung.

Frontliner-Reporter sind ins Hinterland der ukrainischen Kursk-Offensive gefahren. Dort starben tonnenweise Fische in den kriegsverseuchten Flüssen:

https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-krieg-umweltverschmutzung-desna
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dekoder-Wissenschaftsredakteur Leonid Klimov über die Arbeit an unserem Doku- und Erinnerungs-Projekt „Der Krieg und seine Opfer“.
Gemeinsam mit der dekoder-Redakteurin und Ukraine-Expertin Peggy Lohse kümmert er sich um die Aufbereitung der einzelnen Episoden.

👉 https://www.instagram.com/derkriegundseineopfer/
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Ласкаво просимо, liebe Peggy!

Wir freuen uns, mit Peggy Lohse seit vergangenem Monat eine Ukraine-Expertin an Bord zu haben!
Neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit für unser Doku-Projekt „Der Krieg und seine Opfer“ ist die Journalistin seit September auch ganz reguläres Mitglied unserer dekoder-Kernredaktion und bereichert diese mit Expertise und neuen Perspektiven.

Mehr über Peggy und die Gesichter hinter dekoder findet ihr auf unserer Homepage.
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Im Krieg drohen queeren Menschen in der Ukraine besondere Gefahren, etwa Opfer von sexueller Gewalt oder Folter zu werden, wenn russische Truppen eine Stadt besetzen.
Zusätzlich sind in der ukrainischen Gesellschaft selbst noch sehr konservative Vorstellungen über Geschlechterrollen und Beziehungsformen verbreitet, was für queere Menschen gefährlich werden kann.

Die Fotografin Sitara Thalia Ambrosio zeigt Bilder aus der ukrainischen LGBTQ+-Community und spricht im dekoder-Interview über den Kampf für eine offenere Gesellschaft in Kriegszeiten:

https://www.dekoder.org/de/article/sitara-ambrosio-fotografie-krieg-ukraine

Foto: Sitara Thalia Ambrosio
Bildredaktion: Andy Heller
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Öffentliche Denunziationen und hunderte Verfahren wegen angeblicher „Diskreditierung der russischen Armee“ oder „Verwendung extremistischer Symbole“:
So wollen die russischen Besatzer die kritische Bevölkerung auf der annektierten Krym einschüchtern und mundtot machen.

Das ukrainische Onlinemedium Graty hat Fälle aus dem vergangenen Sommer zusammengetragen – und zeichnet ein deutliches Bild davon, wie Menschen auf der Krym für pro-ukrainische oder Antikriegs-Haltung doppelt bestraft und unterdrückt werden:

👉 https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-krym-denunziation-strafen

PS:
Nicht wundern: 'Krim' ist zwar die gebräuchlichste Schreibweise auf Deutsch, doch die korrekte Übertragung aus dem Kyrillischen – dem Ukrainischen oder auch dem Russischen – lautet 'Krym'. Auf Krymtatarisch heißt die Halbinsel übrigens 'Qırım'.
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Belaruss*innen im Exil sehen eine sich ständig verschlechternde Lage in ihrer Heimat. Diejenigen, die im Land geblieben sind, sprechen dagegen oft von einer „neuen Normalität“.
Zwischen der Wahrnehmung der Menschen im In- und Ausland scheint es einen großen Unterschied zu geben.

Doch lässt sich die öffentliche Meinung in einem autokratischen Staat überhaupt zuverlässig ermitteln? Tut sich tatsächlich eine breite Kluft auf zwischen den Belaruss*innen auf?

Der belarussische Soziologe Andrei Wardomazki im dekoder-Interview über seine Arbeit und aktuelle soziale Phänomene in der nicht nur räumlich getrennten Gesellschaft seines Landes:

https://www.dekoder.org/de/article/belarus-interview-wardomazki-meinungsforschung
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Bewusste Kinderlosigkeit sei eine westliche „Entartung des Feminismus“: Die russische Duma arbeitet an einem Gesetz gegen die Verbreitung einer „Childfree-Ideologie“. Werbung für Verhütungsmittel oder Beratung vor dem Schwangerschaftsabbruch wären damit strafbar.
Die Verabschiedung des Verbots würde ebenso zur Diskriminierung bestimmter Menschengruppen führen, wie das bereits existierende russische Gesetz über die sogenannte „homosexuelle Propaganda“.

Für den Journalisten Anton Orech von der Novaya Gazeta ist das Gesetz krude Biopolitik: „Der Staat bestimmt, welcher Sex richtig ist und welcher nicht. Er legt fest, wer Kinder bekommen soll und wie viele. Er verbietet der Bevölkerung, nach eigenem Ermessen
über den eigenen Körper zu verfügen.“

https://www.dekoder.org/de/article/gesetz-childfree-bewegung-biopolitik
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Seit Ende der 1990er Jahre bemühen sich China und Belarus um enge bilaterale Beziehungen, seit der Wahl von Xi Jinping zum Präsidenten der Volksrepublik hat sich die Partnerschaft zwischen den beiden Autokratien deutlich intensiviert.

Doch in der Praxis sorgte die Partnerschaft auch für eine Reihe von Enttäuschungen. Wie und warum die Machthaber trotzdem aneinander festhalten, erklärt der Politikwissenschaftler Kamil Kłysiński in einer Gnose:

https://www.dekoder.org/de/gnose/belarus-china-beziehungen
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Der russische Bürgerrechtsaktivist Ildar Dadin war ein kompromissloser Gegner des Putin-Regimes. Mit Beginn des Angriffskrieges entschied er sich für den bewaffneten Kampf an der Seite der Ukraine gegen die Invasoren.
Anfang Oktober 2024 ist er gefallen.

Nach Bekanntwerden von Dadins Tod schrieb der renommierte russische Journalist Andrej Loschak einen kurzen Nachruf auf Facebook, der eine heftige Diskussion auslöste.

dekoder dokumentiert den umstrittenen Beitrag:

https://www.dekoder.org/de/article/ildar-dadin-gefallen-ukraine
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Die belarussische Flagge an Hauswänden, Architektur im Umriss des Landes, Propagandaschulbücher definieren „Volksfeinde“, dazu ein neuer Nationalfeiertag:
In Belarus baut das Regime mit Hochdruck an einer „neuen Realität“.

Die belarussische Journalistin Katerina Truchan beschreibt die ideologischen Baumaßnahmen Lukaschenkos seit den Massenprotesten im Jahr 2020:

👉 https://www.dekoder.org/de/article/belarus-ideologie-machtapparat
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Jakutien ist eine Republik weit im Norden Russlands.
Vor rund zehn Jahren haben dort mehr als 200 Dörfer beschlossen, dass es in ihren Läden weder Bier noch Wodka zu kaufen geben soll: Um den Alkoholismus zu bekämpfen und Straftaten unter Alkoholeinfluss vorzubeugen.

Wie gut das bisher funktioniert und wie es sich in den „trockenen“ Dörfern im Osten Russlands lebt, hat Takie Dela in einer Fotoreportage festgehalten.