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dekoder.org bringt russischen und belarusischen Journalismus und wissenschaftliche Kompetenz aus europäischen Universitäten auf eine gemeinsame Plattform. Hier finden Sie die neusten Beiträge!
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📅 Dienstag, 24. Juni 2025
🕕 18:30 Uhr
📍 ZOiS – Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, Berlin


Wohin führt der Weg – fünf Jahre nach der belarussischen Revolution?


Ein Gespräch mit dekoder-Redakteur Ingo Petz, ZOiS-Direktorin Gwendolyn Sasse, der belarussischen Lyrikerin Volha Hapeyeva sowie der Literaturwissenschaftlerin Nina Frieß über die Lage in Belarus, die Rolle von Kultur im Exil und die Frage:
Was bleibt vom Aufbruch von 2020?

👉https://www.zois-berlin.de/veranstaltungen/quo-vadis-belarus-5-jahre-revolution-und-die-folgen
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Heute vor 84 Jahren in den frühen Morgenstunden marschierte die Wehrmacht in die Sowjetunion ein.

Was folgte, war ein brutaler Vernichtungskrieg auf sowjetischem Boden: eine Besatzung, die Millionen von Menschen das Leben kostete – Soldatinnen und Soldaten, Jüdinnen und Juden, Roma und Romnja, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, Hungeropfer, Kommunistinnen und Kommunisten, Frauen, Kinder …

Wir erzählen zehn ihrer Geschichten – stellvertretend für die schätzungsweise fast 27 Millionen Opfer dieses Krieges in der Sowjetunion.

Mehr dazu unter: war.dekoder.org
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Sergej Tichanowski ist frei – nach fünf langen Jahren in belarussischen Gefängnissen.

Die Freilassung des bekannten Oppositionellen kam überraschend und plötzlich – nach einem Besuch des US-Gesandten Kellogg in Belarus.

Warum hat Lukaschenko ausgerechnet Tichanowski freigelassen?
Wieso jetzt?
Und was erhofft sich das Regime im Gegenzug von den USA?


Auszüge aus aktuellen Analysen der belarussischen Journalisten und Analytiker Alexander Klaskowski und Artyom Shraibman:
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📣HEUTE!
🕕 18:30 Uhr
📍 ZOiS – Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, Berlin

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Vor 30 Jahren, am 7. Juni 1995, sorgte Belarus für eine Sensation:
Inmitten postsowjetischer Umbruchsjahre und fußballerischer Neuorientierung besiegte das Nationalteam überraschend die Niederlande mit 1:0.

Der Sieg fiel in eine Phase tiefgreifender politischer Veränderungen – kurz zuvor hatte Alexander Lukaschenko die Staatsführung übernommen und brachte nun Staat und Gesellschaft zunehmend unter seine Kontrolle – auch den Sport.

Eine fußballerisch-politische Analyse.
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Das Konzept der „guten Russen“ wird mit jenen Exil-Russ·innen verknüpft, die sich gegen Putins Regime stellen und auf eine demokratische Zukunft Russlands hoffen. Seit ihrer Einführung sorgt die Selbstbezeichnung für Spott und harte Kritik.

Auch der ukrainische Schriftsteller Boris Chersonski hat keine große Hoffnung in eine russländische Opposition – und plädiert dennoch dafür, diese Menschen nicht pauschal zur Zielscheibe zu machen.

Sein Text – jetzt auf dekoder.org
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Statt Ursachenforschung für die akute Kartoffelkrise im Land in der eigenen Politik zu betreiben, beschuldigt Lukaschenko neuerdings die belarussische Bevölkerung:
Warum versorgen sie sich denn nicht selbst, anstatt zu jammern?

Der Journalist Alexander Klaskowski nimmt dies zum Anlass, mit der verfehlten Wirtschaftspolitik abzurechnen – und mit dem Diktator selbst:

Ein Lese-Tipp unseres Belarus-Experten Ingo Petz.
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„Frauen in die Bergwerke“ heißt es in den Kohlegebieten der #Ukraine.

Der Fotograf Philippe de Poulpiquet porträtiert Lilia, die nach Russlands Überfall auf die Ukraine vom Nagelstudio ins Bergwerk wechselte, um mobilisierte Kumpels zu ersetzen. Nun gefährden näher rückende russische Truppen die Kohleförderung in der Region:

👉 https://www.dekoder.org/de/article/philippe-de-poulpiquet-fotografie-krieg-ukraine
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Nach fast vier Jahren Haft ist der belarussische Journalist Ihar Karnei wieder frei.
Er gehört zu 14 politischen Gefangenen, die kurz nach dem Besuch des US-Sonderbeauftragten in Minsk freigelassen wurden.

Während einzelne politische Gefangene freikommen, bleibt die Lage für unabhängige Medien in Belarus angespannt.

Seit den Protesten von 2020 geht das Lukaschenko-Regime systematisch gegen Journalist·innen, Redaktionen – und selbst gegen Leser·innen – vor.

Wie steht es um die ins Exil geflohenen Medien, nachdem die US-Regierung Förderprogramme eingestellt hat?
Und was bedeutet das für die belarussische Gesellschaft?



dekoder hat mit Natalia Belikova vom Press Club Belarus gesprochen.
Zum Interview:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/belarus-exilmedien-unabhaengiger-journalismus-interview
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Ja, wir sind der Abschaum unseres Landes und haben schlimme Dinge gemacht, aber wir sind keine Verräter!

Wie Olexii saßen Tausende Menschen in ukrainischen Haftanstalten jener Gebiete ein, die Russland im Frühjahr 2022 besetzte.

Das ukrainische Onlinemedium Graty verfolgt die Odyssee ukrainischer Gefängnisinsassen, die erst unter russische Besatzung und dort nach der Entlassung schnell wieder in Haft geraten.
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SAVE THE DATE:
🗓 09.10.2025
📍 Club der Polnischen Versager, Berlin

Weniger Kreml, mehr Kuchen – dekoder wird zehn Jahre alt!

Und das feiern wir mit euch am 9. Oktober in Berlin.
Freut euch auf gute Musik, spannende Einblicke hinter die Kulissen und natürlich: viel Kuchen.

Merkt euch den Termin – wir freuen uns schon auf Euch! ❤️
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Serhij Zhadan gibt dem Schrecken des Krieges und der unsichtbaren, allumfassenden Angst eine literarische Sprache.

Dafür erhält der ukrainische Schriftsteller nun den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur 2025.

„Zhadan ist einer der prägnantesten Schriftsteller der europäischen Gegenwartsliteratur, der zur literarischen Stimme der Ukrainer·innen geworden ist“, erklärte der österreichische Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) bei der Bekanntgabe.

Mehr über den ukrainischer Lyriker, Prosaschriftsteller, Musiker und Übersetzer, über sein Schaffen und seine aktive Rolle im Krieg erfahrt ihr in unserer Gnose:
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🔴 Doppelt hält besser: Zivilgesellschaft ist Sicherheitsstrategie!

📣 Gemeinsam mit renommierten deutschen NGOs fordern wir: Stärkt das ÖPR-Programm – jetzt!

In einem offenen Brief an Bundestagsabgeordnete machen wir deutlich:
Eine kluge Außen- und Sicherheitspolitik braucht mehr als Diplomatie und Verteidigung – sie braucht starke zivilgesellschaftliche Partnerschaften in Osteuropa, dem Südkaukasus und Zentral- und Nordasien.

🛡 Zivilgesellschaft schafft Resilienz, öffnet Dialogräume – selbst unter autoritären Bedingungen – stärkt demokratische Strukturen und ermöglicht gesellschaftliche Frühwarnsysteme. In Zeiten von Krieg und Repression ist sie systemrelevant für Stabilität und Sicherheit.

💡 Unser Aufruf: Verdoppelt das ÖPR-Budget! Als strategisches Signal für Verlässlichkeit, Partnerschaft und den Schutz demokratischer Werte – dort, wo sie täglich unter Druck stehen.

📎 Zum offenen Brief:
https://austausch.org/2025/07/07/doppelt-haelt-besser-zivilgesellschaft-ist-sicherheitsstrategie/
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Aus den belagerten Krankenhäusern Mariupols in die Kliniken Lettlands:
Zahlreiche ukrainische Ärzt·innen setzen ihre Arbeit im Exil fort und retten weiterhin Leben.
Dabei stehen sie vor der zusätzlichen Herausforderung, den erlebten Schrecken zu verarbeiten und fern der Heimat neu anzufangen – immer in Angst, dass ihnen der Krieg nach Lettland folgt und in Sorge um zurückgebliebene Angehörige.
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Ob aus politischer Überzeugung oder Hoffnung auf eigene Marktchancen:
Irina Lukjanowa berichtet für die Novaya Gazeta, wie eine russische Kinderbuchautorin per Socialmedia ihre Kolleg:innen aus der Branche cancelt:

👉 https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen
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Die Zukunft des Menschen muss man in seiner Vergangenheit suchen.
Und die Vergangenheit der Menschheit ist eine Projektion ihrer Gegenwart.


Maryja Martysievič ist eine der bekanntesten zeitgenössischen Lyrikerinnen in Belarus.
In ihren Arbeiten macht sich die selbsternannte „Vergangenheitsgräberin“ immer wieder auf die Suche nach den Ursprüngen ihrer Landsleute.

So auch in ihrem Gedankenspiel für unser Projekt mit der S. Fischer Stiftung Spurensuche in der Zukunft.

Alle, die wissen wollten, wie ich die Zukunft von Belarus sehe, haben vielleicht eine andere Perspektive von mir erwartet – mehr aktuelle Prognosen, frische News, ein Gemälde der Stimmungen im Land. Aber dafür bin ich wohl nicht die passende Autorin.


Illustration: „Knoten der Hoffnung“ © Antanina Slabodchykava
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An den Ufern des Amur im Fernen Osten Russlands leben indigene Gemeinschaften bis heute in enger Verbundenheit mit der Natur. Fischfang, Jagd und das Leben mit dem Fluss prägen ihren Alltag – doch ihre Lebensweise gerät zunehmend unter Druck.

Die französische Fotografin Claudine Doury hat einige Dörfer über 30 Jahre hinweg mehrmals besucht.
In poetischen, fast traumartigen Bildern erzählt ihre Serie A Siberian Odyssey (2018-2020) von Erinnerung und Identität, von der Schönheit des Alltags – und von leisen Veränderungen durch Klimawandel und Globalisierung.

Zur Fotostrecke:
👉https://www.dekoder.org/de/article/sibirien-odyssee-claudine-doury-fotografie

Fotos: Claudine Doury
Bildredaktion: Andy Heller
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Es ist die Belarus-Kernfrage schlechthin:
Wie könnte ein Machtwechsel nach Lukaschenko aussehen, wenn der belarussische Machthaber stirbt oder abtritt?
Welche Organe und Gruppierungen sind in einem hochzentralisierten System wie dem Lukaschenko-Regime am ehesten in der Lage, die politische Kontrolle zu übernehmen?
Wären die Söhne Lukaschenkos in der Lage, dabei ein Wörtchen mitzureden?

In einem Gespräch mit dem belarussischen Online-Portal GazetaBY liefert der Politikwissenschaftler Ryhor Astapenia Antworten:
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Hamburg, Juni 1967:

Auf dem „10. Internationalen Kongress der Gasindustrie“ verblüfft der sowjetische Delegierte Alexej Sorokin die Weltöffentlichkeit:
Die UdSSR, erklärt er, verfüge über 60.000 Milliarden Kubikmeter Gas.
Das ist fast achtmal mehr Gas auf Vorrat, als in den USA.
Wir haben Gas für die ganze Welt,

verkündet der Abgesandte der Gasindustrie der Sowjetunion und verteilt Werbebroschüren an die Vertreter westlicher Energiekonzerne.

Auch wenn es bis zu den ersten Verträgen noch eine Weile dauert:
Der Grundstein für den Siegeszug des sowjetischen Gases nach Westeuropa ist gelegt.

Eine Reise in die Zeit, als mehrere tausend Kilometer lange Pipelines gebaut wurden, die bis heute so viel mehr sind, als reine Infrastruktur:
Der erste Teil des neuen dekoder-Specials über Gas, Macht und die Geschichte der Pipelines ist raus!
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