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dekoder.org bringt russischen und belarusischen Journalismus und wissenschaftliche Kompetenz aus europäischen Universitäten auf eine gemeinsame Plattform. Hier finden Sie die neusten Beiträge!
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Alexander Fedotow arbeitete jahrelang beim russischen Inlandsgeheimdienst: in jener Abteilung, die unter anderem für die Verfolgung von Andersdenkenden und für politische Morde verantwortlich ist.

Jetzt geht der ehemalige Geheimdienstoffizier mit seinem Wissen an die Öffentlichkeit, um Schutz in der EU zu bekommen.

Das Investigativ-Medium The Insider hat mit dem Whistleblower gesprochen, seine Aussagen überprüft und seine Geschichte aufgeschrieben:

https://www.dekoder.org/de/article/fsb-geheimpolizei-vergiftungen-morde/
Viele Menschen in Belarus sind der Meinung, dass die heutige Lage mit dem stalinistischem Terror von 1937 vergleichbar sei.
Andere halten diesen Vergleich für übertrieben. Immerhin werde in Belarus heute niemand aus politischen Gründen erschossen.


Zwei Jurist:innen und Menschenrechtsaktivist:innen sehen sich die Repressionen und Gewalt von damals und heute genauer an:
Was ist dran an dem Vergleich?

Diese Übersetzung veröffentlicht dekoder in Kooperation mit Voxeurop.
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Ein Appell an die belarussische Demokratiebewegung

Anlässlich unserer gemeinsamen Veranstaltung zusammen mit der DGO und der bpb sowie der EKD und der taz unter dem Titel Freiheitsbewegung in Belarus richtet sich der Philosoph und Oppositionelle Uladsimir Matskewitsch in seiner Eröffnungsrede an alle Belarussinnen und Belarussen im Land und im Exil.
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Was für ein Abend!
Spannender und bewegender hätte unsere Veranstaltung mit der DGO, der bpb, der EKD und der taz zur Freiheitsbewegung für Belarus kaum sein können.

Ein großes Dankeschön an all unsere Gäste für ihre klugen und leidenschaftlichen Beiträge – und an alle, die vor Ort oder im Livestream dabei waren!

Unsere Idee war es, in dieser Collage aus Stimmen zu zeigen, womit sich Belarussinnen und Belarussen beschäftigen – und welche Kraft in der Zivilgesellschaft und Demokratiebewegung steckt. Ich hoffe, davon ist etwas angekommen. Und ich hoffe, es bleibt so präsent, dass man künftig wieder öfter auf Belarus schaut.

— dekoder-Redakteur Ingo Petz

Du möchtest die Collage aus Musik, Lyrik und Politik, alle Eindrücke, Geschichten, Einordnungen und Hoffnungen aus Belarus jetzt auch selbst sehen und hören?

Hier geht’s zur Aufzeichnung des taz-Talk: https://www.youtube.com/live/pZcY6MSHOmI

Fotos & Videos: dekoder-Redakteurin Peggy Lohse und Dmitry Brushko
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Janis ist in Russland aufgewachsen – heute kämpft er aufseiten der Ukraine.
Dem russischen Medium Holod erzählt er nicht nur von seinen eigenen Erlebnissen, sondern vor allem davon, wie die Soldat:innenkultur an der Front funktioniert: von ungeschriebenen Regeln über soziale Dynamiken bis hin zu Details, die über Leben und Tod entscheiden.

Wie er und seine Kamerad:innen den Krieg erleben und was sie antreibt:
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Eine „dörfliche Mentalität in ihrer schlimmsten Ausprägung“ – das sei allen Mächtigen in Belarus gemein.
Was hat die Gesellschaft dem entgegenzusetzen?

„Die Zukunft liegt in der Kultur, nicht im Kuhstall“, sagt der belarussische Autor Siarhiej Dubaviec.

Die ganze Kolumne des Autoren gibt es jetzt auf Deutsch:
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Russland 2022: Der als Rapper bekannte Musiker Mischa Mawaschi gründet in Russland die Bewegung Mensch des Nordens.
Die Bewegung wächst rasant. Viele Städte haben heute ihre eigene Ortsgruppe mit Mitgliederzahlen bis in die Zehntausenden. Das Profil der Gruppierung: Esoterisch-okkultistisch, rechtsextrem und kriegsbefürwortend.

Mensch des Nordens – Russlands esoterische Neonazi-Schmiede, staatlich gefördert.
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Außerdem: persönliche Einblicke in die dekoder-Redaktion und Tipps für einschlägige Veranstaltungen, Musik, Podcasts und vieles mehr!

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Ab jetzt auch auf Englisch: Teil 1 unseres Specials über Russlands Geschichtsmythen!
Jetzt teilen mit englischsprachigen Freund:innen und Bekannten!
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Russian society locked itself into a toxic view of itself and the world, by stories and myths that the country has been telling itself for centuries.

In a series of letters, Russian historian Sergei Medvedev and journalist Andrei Arkhangelsky analyze these deadly myths, which are leading Russia down a path all too familiar to those aware of the history of Nazi Germany and the geopolitical consequences of a fascist national ideology based on blood, language and destiny.
Der 73-jährige Wassil Dsemidowitsch ist aktuell der älteste Mensch auf der „Terroristenliste“ des belarussischen KGB.

Die letzten drei Jahre hat er in diversen Untersuchungshaftanstalten, vor zahlreichen Gerichten und in verschiedenen Straflagern verbracht. Wegen Online-Kommentaren, die – so die Anklage – Lukaschenko und Beamten beleidigten oder zu Unruhen aufriefen.

Eine Dokumentation der kafkaesken Ohnmacht eines Rentners inmitten Lukaschenkos Repressionsmaschinerie.
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Weil die Existenz einer eigenständigen ukrainischen Nation nicht ins politische Narrativ der russischen Führung passt, ist allein ukrainisch zu sein und sich als Ukrainer:in zu präsentieren, Grund genug, ins Visier der Verfolgung zu geraten.


Für dekoder erklärt die Soziologin und Journalistin Lieselotte Hasselhoff ausführlich, mit welchen Mechanismen und Strukturen Russland in den besetzen Gebieten systematisch ukrainische Zivilist:innen im eigens dafür aufgebauten Haftsystem verschwinden lässt.
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Zu meinem Glück habe ich schnell begriffen, dass ich von meiner Veranlagung her kein Dichter bin ...


Also wandte sich Iwan Melesh der Prosa zu – und wurde zu einem der einflussreichsten belarussischen Schriftsteller der Kriegs- und Nachkriegszeit.
In Belarus gibt es noch heute kaum jemanden, der nicht aus seinen Werken zitieren könnte.

Mehr über den Autor und sein Werk.
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Was kaum in Debatten um Friedens-Punkte-Pläne vorkommt, ist der Umgang mit Russlands Besatzungs- und Kriegsverbrechen in der Ukraine. Zum Beispiel, wie Russland mit Willkürjustiz und durch diskriminierende Schauprozesse die ukrainische Bevölkerung in den besetzten Gebieten unterdrückt und gleichzeitig die Fortsetzung seines Krieges rechtfertigt.

Mit diesen russländischen Gerichtsverfahren, ihrer wachsenden Zahl und Haftlänge beschäftigt sich unser neuer Exklusiv-Newsletter Wissen+.

Ukraine-Redakteurin Peggy Lohse fasst eine Langzeitstudie ukrainischer Menschenrechtler:innen sowie die journalistische Recherche eines russischsprachigen Exil-Mediums zusammen und ordnet deren Erkenntnisse ein.

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Am Samstag, dem 13. Dezember 2025, hat das Lukaschenko-Regime insgesamt 123 politische Gefangene freigelassen – darunter prominente Oppositionelle wie Maryja Kalesnikawa.

Warum entlässt der Machthaber nahezu die gesamte „erste Reihe“ von Oppositionellen, Menschenrechtler:innen und Journalist:innen – obwohl sie ihm gefährlich werden könnten und künftig als Druckmittel fehlen?
Und was bedeutet die Deportation zahlreicher Führungspersönlichkeiten für die belarussische Demokratiebewegung?


Ein Überblick von dekoder-Belarus-Experte Ingo Petz.
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Putin beschwört immer wieder den Mythos eines von der NATO bedrohten Russland. Ausgeblendet bleibt: Moskau suchte jahrelang selbst die Annäherung und schloss 1997 mit der NATO-Russland-Grundakte sogar eine strategische Partnerschaft mit dem Bündnis.


Trotz der Annexion der Krym und Russlands Überfall auf die gesamte Ukraine hat bis heute keine der beiden Seiten die Grundakte offiziell aufgekündigt – auf dem Papier gilt die Partnerschaft bis heute.


In Teil 3 unseres dekoder-Specials Russlands Geschichtsmythen entlarvt ordnet der Historiker und Publizist Ignaz Lozo d
as Verhältnis zwischen Russland und der NATO über die Jahrzehnte ein.
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So oft Lukaschenko auch verlauten lässt, dass Belarus sich nicht am Krieg gegen die Ukraine beteilige – es bleibt eine Lüge.


Recherchen der belarussischen Journalistin Iryna Chalip zeigen, wie das Regime Straflager systematisch in die russische Kriegswirtschaft einbindet – und Häftlinge dazu zwingt, Kriegszubehör von Munition und Kleidung über Särge bis hin zu Blumen für die Gräber zu produzieren:
Wer hat in meinem Bettchen geschlafen? Wer hat von meinem Tellerchen gegessen? ... Wer tritt in schmutzigen Stiefeln über meine Schwelle und stellt sein Gewehr in die Ecke, wo früher meine schöne Stehlampe stand? Wer legt seine blutigen Sachen in unsere neue Waschmaschine und danach in meinen Schrank?


Vor Kurzem hat Putin per Gesetz seinen Besatzungsbehörden in der Ukraine die Enteignung ukrainischer Wohnhäuser erlaubt.

Wie sich das anfühlt, wenn Russlands Truppen die Heimat besetzen und russische Soldaten plötzlich die eigene Wohnung bewohnen, beschreibt die ukrainische Journalistin Jana Radtschenko für die Online-Plattform der ukrainischen Menschenrechts-NGO Zmina.

Ein sehr persönlicher Text darüber, was es bedeutet, wenn auch der intimste Rückzugsort von Russland besetzt wird.
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Statt purem Konsum willst du dieses Jahr noch in etwas Sinnvolles investieren? Werde dekoder-Unterstützer:in!

Kleiner Tipp: Alle Spenden, die bis zum 23. Dezember bei dekoder eingehen, können noch für das Jahr 2025 steuerlich geltend gemacht werden.

Nix wie los!
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In Belarus dauert das Weihnachtsfest ganze zwei Wochen lang: Kaljady geht vom Weihnachtsabend (Wintersonnwende) bis 6. Januar. Es sind Feiertage, deren Ursprung älter ist als unsere aktuelle Zeitrechnung.

Die belarussische Journalistin Darja Palynskaja erklärt die uralten – und die etwas neueren – Bräuche und Symboliken rund um die dunkelste Zeit des Jahres, das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel in Belarus.

Inklusive Rezept gegen einen schiefen Haussegen fürs ganze Jahr – jetzt nachlesen (und nachkochen):
https://www.dekoder.org/de/article/symbolik-belarussischer-weihnacht/
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Wissen+: Wie schläft man im Krieg?
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Im Schlaf verarbeitet unser Gehirn die Erlebnisse aus dem Wachzustand. Der Mensch braucht ausreichend tiefen #Schlaf, um resilient und gesund zu bleiben. Was bedeutet es für die Ukrainer:innen, dass ihre Nachtruhe über Jahre ständig durch Russlands lebensbedrohliche Luftangriffe gestört wird?
Mit diesem Thema beschäftigt sich unser aktueller Exklusiv-Newsletter Wissen+:

👉 https://wissenplus.dekoder.org/p/schlafen-im-krieg

dekoder-Redakteurin Peggy Lohse setzt darin Schlaferfahrungen in der Ukraine in Kriegskontext, stellt Zahlen und Tendenzen, Folgen und Tipps gegen chronische „Zwangs-Schlafstörungen“ in Russlands Krieg gegen die Ukraine zusammen.
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