Lukaschenko sorgt mit seiner Ankündigung, einen gemeinsamen Truppenverband mit Russland aufstellen zu wollen, abermals für Befürchtungen, er könne doch noch mit eigenen Truppen in den Krieg in der Ukraine eingreifen. Welche Taktik verfolgt der belarussische Machthaber? Eine Analyse von Wadim Mosheiko.
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-krieg-ukraine-truppen-lukaschenko
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„Die Verlegung von Truppen ist kein Angriff“
Lukaschenko hat angekündigt, einen regionalen Truppenverband zusammen mit Russland aufstellen zu wollen. Bedeutet dies, dass der belarussische Machthaber nun eigene Truppen in den Krieg gegen die
„Noch heute liegen dort zehntausende namenlose Körper unter der Erde.” In ihrem Essay für unser Projekt „Spurensuche in der Zukunft” zusammen mit der S. Fischer Stiftung geht die Autorin Wolha Waloschkina der Gewalterfahrung in Belarus auf den Grund, die das Land und seine Gesellschaft bis heute prägen. https://www.dekoder.org/de/article/waloschkina-zukunft-gegenwart-belarus
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In Belarus leben
„Es ist schwer, aus der Diktatur heraus mit der eigenen Stimme zu sprechen.” Wolha Waloschkina gelingt dies dennoch. In ihrem Essay für unser Projekt Spurensuche in der Zukunft beschreibt sie, wie
Wie der ukrainische Kriegsreporter Ilja Ponomarenko mit 1,2 Millionen Followern auf Twitter zur „Nummer 2 nach Selensky“ wurde und welche Auswirkungen die Mobilmachung auf russische Schulen hat: unsere aktuellen Leseempfehlungen. https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen
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Todeszone statt Frontlinie
In Russlands Krieg gegen die Ukraine gibt es keine strenge Frontlinie mehr. Stattdessen schafft der zunehmende Einsatz ganz unterschiedlicher Drohnen eine chaotische, todgefährliche Grauzone. Das
Er ist Lyriker, Schriftsteller, Musiker und Aktivist. Serhij Zhadan ist einer der wichtigsten Schriftsteller der Ukraine, am Sonntag wird er mit dem Friedenspreis der Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. In einer Gnose erklärt Kateryna Stetsevych Zhadans Werk und dessen Bedeutung. https://www.dekoder.org/de/gnose/serhij-zhadan
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Serhij Zhadan
Serhij Zhadan, geboren 1974 in der ostukrainischen Kleinstadt Starobilsk, ist ein ukrainischer Lyriker, Schriftsteller, Übersetzer, Musiker und Kulturaktivist. Zudem promovierte er über den
Ereignisse, Themen und Gefühle nach Vorgabe: Staatstreue Medien bekommen fast täglich Schreib-Empfehlungen aus der russischen Präsidialadministration. Andrej Perzew hat diese Leitfäden studiert und erklärt, wie die Manipulation der Berichterstattung über den Krieg funktioniert. https://www.dekoder.org/de/article/staatsmedien-leitfaden-propaganda-praesidialadministration
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Leitfäden der Propaganda
Ereignisse, Themen und Gefühle nach Vorgabe: Staatstreue Medien bekommen fast täglich Schreib-Empfehlungen aus der russischen Präsidialadministration. Andrej Perzew hat diese Leitfäden studiert und
Plan von oben, Rechenschaft von unten: Die oft chaotische Umsetzung der Mobilmachung erinnert Maxim Trudoljubow an ein Schema aus der Sowjetzeit, bei dem die Erfüllung der Sollzahl wichtiger ist als das „wie“. https://www.dekoder.org/de/article/trudoljubow-mobilmachung-plan-kontingent
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Mobilmachung für die Planzahl
Plan von oben, Rechenschaft von unten: Die oft chaotische Umsetzung der Mobilmachung erinnert Maxim Trudoljubow an ein Schema aus der Sowjetzeit, bei dem die Erfüllung der Sollzahl wichtiger ist als
In der Nacht zum 30. Oktober 1937 erschoss die sowjetische Geheimpolizei zahlreiche belarussische Kulturschaffende und Intellektuelle. Warum geschah dies? Warum entwickelte sich gerade zu diesem Ereignis eine neue zivilgesellschaftliche Erinnerungskultur? In einem Bystro gibt die Historikerin Iryna Kashtalian Antworten auf diese und andere Fragen. https://www.dekoder.org/de/article/nacht-der-erschossenen-dichter-belarus-terror-stalin
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Bystro #40: Was geschah in der Nacht der erschossenen Dichter?
In der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 1937 ermordete die sowjetische Geheimpolizei in Bekarus 132 Menschen – darunter viele Dichter und Schriftsteller. In einem Bystro erklärt die Historikerin
Wilson Center Blogpost: Richtig und frei – Waleri Panjuschkin darüber, was wir in Kriegszeiten bewahren können
Der Journalist Waleri Panjuschkin hat sein geliebtes Haus im Moskauer Umland verlassen und übergibt es dem Verfall. Die freundliche Nachbarschaft hatte sich gewandelt in eine Gemeinschaft von Menschen, die man lieber nichts fragt, weil man Angst vor der Antwort hat. Vermissen wird er vor allem das Haus, das Klavier und die Bücher, obwohl er sie wegen der Augen nicht mehr lesen kann. Mitnehmen wird er die Sprache, die russische Sprache, um sie zu retten davor, eine Sprache der Lüge zu bleiben, zu der sie mittlerweile geworden ist. Inspirieren tun ihn dazu Worte von Anna Achmatowa aus dem Jahr 1942 über die russische Sprache: „Und wir werden dich retten, russische Sprache, Großes russisches Wort.”
🟠 Russisches Original (vom vom 25.10.2022)
🟠 deutsche Übersetzung aus Google Translate
👉 Diesen und weitere Texte findet ihr in unseren aktuellen Leseempfehlungen.
Der Journalist Waleri Panjuschkin hat sein geliebtes Haus im Moskauer Umland verlassen und übergibt es dem Verfall. Die freundliche Nachbarschaft hatte sich gewandelt in eine Gemeinschaft von Menschen, die man lieber nichts fragt, weil man Angst vor der Antwort hat. Vermissen wird er vor allem das Haus, das Klavier und die Bücher, obwohl er sie wegen der Augen nicht mehr lesen kann. Mitnehmen wird er die Sprache, die russische Sprache, um sie zu retten davor, eine Sprache der Lüge zu bleiben, zu der sie mittlerweile geworden ist. Inspirieren tun ihn dazu Worte von Anna Achmatowa aus dem Jahr 1942 über die russische Sprache: „Und wir werden dich retten, russische Sprache, Großes russisches Wort.”
🟠 Russisches Original (vom vom 25.10.2022)
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Wilson Center
Правдивый и свободный
Валерий Панюшкин — о том, что мы сможем сохранить во время войны
Mediazona: Lass uns heiraten
Bleibt es bei der Mobilmachung in Russland bei den angekündigten 300.000 Soldaten? Mediazona schätzt, dass landesweit bereits knapp 500.000 Männer einberufen wurden, und stützt sich dabei auf Zahlen sprunghaft angestiegener Eheschließungen. Ähnlich wie die Übersterblichkeit oft zur Schätzung der tatsächlichen Covid-Tote herangezogen wurde, sieht das Daten-Team von Mediazona in den überdurchschnittlich häufigen Eheschließungen einen Indikator für die tatsächliche Zahl der Einberufenen von Ende September bis Mitte Oktober. Die „zusätzlichen“ Eheschließung in diesem Zeitraum seien auf Trauungen von Einberufenen zurückzuführen, da diese kurzfristig und ohne Wartezeit möglich sind, während im Normalfall Wartezeiten von einem Monat und länger gelten.
🟠 russisches Original (vom 24.10.2022)
🟠 englische Version (gekürzt)
🟠 Übersetzung aus Google Translate
Bleibt es bei der Mobilmachung in Russland bei den angekündigten 300.000 Soldaten? Mediazona schätzt, dass landesweit bereits knapp 500.000 Männer einberufen wurden, und stützt sich dabei auf Zahlen sprunghaft angestiegener Eheschließungen. Ähnlich wie die Übersterblichkeit oft zur Schätzung der tatsächlichen Covid-Tote herangezogen wurde, sieht das Daten-Team von Mediazona in den überdurchschnittlich häufigen Eheschließungen einen Indikator für die tatsächliche Zahl der Einberufenen von Ende September bis Mitte Oktober. Die „zusätzlichen“ Eheschließung in diesem Zeitraum seien auf Trauungen von Einberufenen zurückzuführen, da diese kurzfristig und ohne Wartezeit möglich sind, während im Normalfall Wartezeiten von einem Monat und länger gelten.
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Медиазона
Давай поженимся. Рост числа свадеб показывает, что к середине октября в России мобилизовали как минимум 492 тысячи человек
После начала мобилизации 21 сентября получившие повестки могут заключить брак в день обращения в загс, а не ждать месяц,...
Carnegie Politika: Russlands neue Ziele im Krieg gegen die Ukraine
General Surowikin ist Russlands neuer Kommandeur im Krieg gegen die Ukraine, mit ihm haben sich auch ein weiteres Mal die russischen Kriegsziele geändert, analysiert Außenpolitikexperte Wladimir Frolow auf Carnegie Politika. Insbesondere wegen grober Fehleinschätzungen der eigenen Kräfte in Bezug auf die angestrebten Ziele (wie ein Regimewechsel in Kyjiw) habe Moskau von Februar bis September zahlreiche militärische Niederlagen erlitten. Inzwischen, so Frolow, sei die Einschätzung jedoch „geerdeter“ und realistischer: Russlands Ziel sei nun vor allem die „strategische Verteidigung“, die Haltung insbesondere des Landkorridors zur Krim, auch wenn dies zum Preis eines Rückzugs aus weniger wichtigen Gebieten sei.
🟠 russisches Original (vom 25.10.2022)
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General Surowikin ist Russlands neuer Kommandeur im Krieg gegen die Ukraine, mit ihm haben sich auch ein weiteres Mal die russischen Kriegsziele geändert, analysiert Außenpolitikexperte Wladimir Frolow auf Carnegie Politika. Insbesondere wegen grober Fehleinschätzungen der eigenen Kräfte in Bezug auf die angestrebten Ziele (wie ein Regimewechsel in Kyjiw) habe Moskau von Februar bis September zahlreiche militärische Niederlagen erlitten. Inzwischen, so Frolow, sei die Einschätzung jedoch „geerdeter“ und realistischer: Russlands Ziel sei nun vor allem die „strategische Verteidigung“, die Haltung insbesondere des Landkorridors zur Krim, auch wenn dies zum Preis eines Rückzugs aus weniger wichtigen Gebieten sei.
🟠 russisches Original (vom 25.10.2022)
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Carnegie Endowment for International Peace
Суровикин, коридор и миротворцы. Как Россия изменила свои цели в отношении Украины
Гражданско-экономическая чрезвычайщина, введенная на днях Кремлем, направлена на то, чтобы обеспечить «стратегическую оборону занятых рубежей», а не «тотальную войну до победного конца». Экономическая и человеческая мобилизация дают возможность продлить вялотекущую…
Von einem „aussichtsreichen IT-Land“ zu einem „traurigen Wirtschaftsstandort“, das ist der Weg, den Belarus in den Augen vieler Investoren und Unternehmer seit 2020 beschritten hat. Anna Wolynez hat sich angeschaut, was mit der IT-Industrie, dem Stolz der belarussischen Wirtschaft, geschieht. https://www.dekoder.org/de/article/aufstieg-repressionen-flucht-das-schicksal-der-belarussischen-it-branche
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Aufstieg, Repressionen, Flucht – das Schicksal der belarussischen
Bis 2020 war der IT-Sektor die Hoffnung der belarussischen Wirtschaft. Er hatte eine stürmische Entwicklung genommen; auf ihn entfiel ein immer größerer Anteil am belarussischen BIP. Die Proteste
Die russische Kriegspropaganda fabriziert immer wieder neue Erzählungen und führt den Angriffskrieg auch auf der Ebene der Symbole. Die Antikriegsbewegung in Russland versucht dem mit Guerillataktiken beizukommen. https://specials.dekoder.org/coded-language/kriegspropaganda-vs-guerillakrieg
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Kriegspropaganda vs. Guerillakrieg | dekoder-Specials
Zs und Vs auf Autos, Panzern und öffentlichen Plätzen – der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wird auch auf Ebene der Codes, Symbole und Zeichen geführt. Doch derer bedient sich nicht nur die russische Propaganda, sondern auch die Protestbewegung…
Heute wird in Russland der sogenannte Tag der Einheit des Volkes gefeiert. In der offiziellen Rhetorik geht es dabei um drei große Motivstränge: die lange Tradition eines starken russischen Staates, die tapfere Verteidigung des Vaterlandes und die Sammlung des Volkes hinter einem starken politischen Herrscher. Historiker Martin Aust über geschichtspolitische Hintergründe des Feiertages und sein Sinnbild – das Denkmal an Minin und Posharski auf dem Roten Platz.
https://kremlin.dekoder.org/minin-und-posharski
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kremlin.dekoder.org
Das Denkmal für Minin und Posharski
… und der Kampf gegen äußere Feinde
Das Lenin-Mausoleum war lange Zeit das Sinnbild der Oktoberrevolution und das symbolische Zentrum der Sowjetunion. Nun wird es bei den Militärparaden verdeckt und in die Farben der russischen Nationalflagge eingehüllt. Ekaterina Makhotina über das fast einhundert Jahre alte Bauwerk und die Diskreditierung der Revolution, die sich heute zum 105. Mal jährt.
https://kremlin.dekoder.org/lenin-mausoleum
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Das Lenin-Mausoleum
… und die verdrängte Revolution
Minsk ist nur ein paar Autostunden von Warschau oder Vilnius entfernt. Doch für Belarussinnen und Belarussen, die dort im Exil leben, weil sie sich in ihrer Heimat bedroht fühlen, ist es unerreichbar. Die Künstlergruppe Heartbreaking Performance thematisiert das tiefe Gefühl von Heimweh in einer Fotoausstellung. dekoder zeigt eine Auswahl. https://www.dekoder.org/de/article/heartbreaking-performance-fotoausstellung-minsk-diaspora
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„Mir sind meine Wurzeln, meine Familie und meine Heimat genommen
Die Repressionen in ihrer Heimat haben viele Belarussinnen und Belarussen ins Ausland getrieben. Eine Fotoausstellung in Warschau hat sich ihrem Heimweh nach Minsk gewidmet. dekoder zeigt eine
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat das Verhältnis zum Nachbarland Belarus in seinen Grundfesten erschüttert – weil Belarus sich bereitwillig zum Durchgangshof für russische Truppen gemacht hat. Auch wenn es zuvor schon erste Risse gab, waren die Beziehungen der beiden Länder bis dahin über Jahrzehnte weitgehend konfliktfrei. Astrid Sahm über zwei Nachbarn, für die nichts so schnell wieder sein wird, wie es einmal war.
https://www.dekoder.org/de/gnose/beziehungen-belarus-ukraine-geschichte
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Die Beziehungen zwischen Belarus und der Ukraine seit 1991
Das Verhältnis zwischen Belarus und der Ukraine war lange Zeit weitgehend konfliktfrei. Im Vordergrund stand für beide Länder, im wirtschaftlichen Interesse gut miteinander auszukommen. Grund für
Das ausgeweitete „Agentengesetz“ in Russland schafft eine breite Grundlage, Kritiker im eigenen Land in noch größerem Maße als Spione zu diffamieren. Das Magazin Holod analysiert die politischen Begründungsmuster hinter repressiven Gesetzen wie diesen. https://www.dekoder.org/de/article/whataboutism-kreml-rhetorik-analyse
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„Ihr seid keinen Deut besser“ – Whataboutism in der Kreml-Rhetorik
Das ausgeweitete „Agentengesetz“ in Russland tritt im Dezember in Kraft. Kritiker fürchten, dass damit alle möglichen unliebsamen Personen zu „ausländischen Agenten“ erklärt werden könnten. Mit den
Musik-Revolution auf Belarussisch: In den 1990er Jahren entwickelte sich in Belarus eine quicklebendige und kreative Musikszene, die nicht nur Einfluss auf die nationale Selbstfindung der Belarussen hatte, sondern auch zur kulturellen Speerspitze in der Rebellion gegen Lukaschenko wurde. In einem Special blicken wir auf diese Zeit, stellen Musiker, Bands und andere Protagonisten vor.
https://specials.dekoder.org/belarus-rock
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specials.dekoder.org
Sound des Aufbruchs: Rockmusik im Belarus der 1990er Jahre | dekoder-Specials
Die 1990er Jahre waren revolutionär für die belarussische Musik: Eine Zeit der mutigen Experimente und die Geburtsstunde eines echten, gesunden belarussischen Showbusiness. Eine Hommage von Nasha Niva.
Für seine imperialen Ideen greift Wladimir Putin auch auf Stalins Nachkriegsideologie zurück – sagt Historikerin Tamara Eidelmann. Im Interview spricht sie über die Wurzeln von Putins Ideologie eines russischen Imperiums und darüber, wie dieses Denken ausgemerzt werden könnte.
https://www.dekoder.org/de/article/putin-imperialismus-geschichte-ziele
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„Putin will das Imperium wiedererrichten – das steht außer Frage“
Die russische Historikerin Tamara Eidelman im Gespräch mit der Novaya Gazeta Europe über die Geschichte des russischen Imperiums, darüber, was das mit dem Krieg gegen die Ukraine zu tun hat und für
Der russische Fotograf Max Sher lebt im Exil in Berlin. Er fotografiert den Westteil der Stadt und sein Blick wirkt erstaunlich postsowjetisch. Keine Nostalgie, wie er sagt, sondern Zeichen eines Übergangs im Leben – für ihn und für hunderttausende andere Menschen, die Russland verlassen haben. https://www.dekoder.org/de/article/max-sher-berlin-fotografie-nostalgie-expat
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Gegen die Nostalgie - дekoder | DEKODER
Der russische Fotograf Max Sher lebt im Exil in Berlin. Er fotografiert die Stadt – hauptsächlich den Westteil – und interpretiert das, was er entdeckt, als postsowjetischen Raum. Doch das ist keine Nostalgie, wie er sagt, sondern Zeichen eines Übergangs…
Die Befreiung Chersons ist für die Ukraine ein starkes Zeichen der Hoffnung. Wie wurde der Abzug der russischen Armee derweil in Russland aufgenommen? Hält das Narrativ der „militärischen Spezialoperation“, die angeblich nach Plan läuft, überhaupt noch? Oder kann Putin nun ins Wanken geraten? Yevgenia Albats im Gespräch mit dem Politanalysten Andrej Kolesnikow und dem Ethnologen Alexei Yurchak bei The New Times. https://www.dekoder.org/de/article/yurchak-kolesnikow-analyse-umbruch-rueckzug-cherson