Carnegie Politika: Russlands neue Ziele im Krieg gegen die Ukraine
General Surowikin ist Russlands neuer Kommandeur im Krieg gegen die Ukraine, mit ihm haben sich auch ein weiteres Mal die russischen Kriegsziele geändert, analysiert Außenpolitikexperte Wladimir Frolow auf Carnegie Politika. Insbesondere wegen grober Fehleinschätzungen der eigenen Kräfte in Bezug auf die angestrebten Ziele (wie ein Regimewechsel in Kyjiw) habe Moskau von Februar bis September zahlreiche militärische Niederlagen erlitten. Inzwischen, so Frolow, sei die Einschätzung jedoch „geerdeter“ und realistischer: Russlands Ziel sei nun vor allem die „strategische Verteidigung“, die Haltung insbesondere des Landkorridors zur Krim, auch wenn dies zum Preis eines Rückzugs aus weniger wichtigen Gebieten sei.
🟠 russisches Original (vom 25.10.2022)
🟠 Übersetzung aus Google Translate
👉 Diesen und weitere Texte findet ihr in unseren aktuellen Leseempfehlungen.
General Surowikin ist Russlands neuer Kommandeur im Krieg gegen die Ukraine, mit ihm haben sich auch ein weiteres Mal die russischen Kriegsziele geändert, analysiert Außenpolitikexperte Wladimir Frolow auf Carnegie Politika. Insbesondere wegen grober Fehleinschätzungen der eigenen Kräfte in Bezug auf die angestrebten Ziele (wie ein Regimewechsel in Kyjiw) habe Moskau von Februar bis September zahlreiche militärische Niederlagen erlitten. Inzwischen, so Frolow, sei die Einschätzung jedoch „geerdeter“ und realistischer: Russlands Ziel sei nun vor allem die „strategische Verteidigung“, die Haltung insbesondere des Landkorridors zur Krim, auch wenn dies zum Preis eines Rückzugs aus weniger wichtigen Gebieten sei.
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Carnegie Endowment for International Peace
Суровикин, коридор и миротворцы. Как Россия изменила свои цели в отношении Украины
Гражданско-экономическая чрезвычайщина, введенная на днях Кремлем, направлена на то, чтобы обеспечить «стратегическую оборону занятых рубежей», а не «тотальную войну до победного конца». Экономическая и человеческая мобилизация дают возможность продлить вялотекущую…
Von einem „aussichtsreichen IT-Land“ zu einem „traurigen Wirtschaftsstandort“, das ist der Weg, den Belarus in den Augen vieler Investoren und Unternehmer seit 2020 beschritten hat. Anna Wolynez hat sich angeschaut, was mit der IT-Industrie, dem Stolz der belarussischen Wirtschaft, geschieht. https://www.dekoder.org/de/article/aufstieg-repressionen-flucht-das-schicksal-der-belarussischen-it-branche
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Aufstieg, Repressionen, Flucht – das Schicksal der belarussischen
Bis 2020 war der IT-Sektor die Hoffnung der belarussischen Wirtschaft. Er hatte eine stürmische Entwicklung genommen; auf ihn entfiel ein immer größerer Anteil am belarussischen BIP. Die Proteste
Die russische Kriegspropaganda fabriziert immer wieder neue Erzählungen und führt den Angriffskrieg auch auf der Ebene der Symbole. Die Antikriegsbewegung in Russland versucht dem mit Guerillataktiken beizukommen. https://specials.dekoder.org/coded-language/kriegspropaganda-vs-guerillakrieg
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Kriegspropaganda vs. Guerillakrieg | dekoder-Specials
Zs und Vs auf Autos, Panzern und öffentlichen Plätzen – der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wird auch auf Ebene der Codes, Symbole und Zeichen geführt. Doch derer bedient sich nicht nur die russische Propaganda, sondern auch die Protestbewegung…
Heute wird in Russland der sogenannte Tag der Einheit des Volkes gefeiert. In der offiziellen Rhetorik geht es dabei um drei große Motivstränge: die lange Tradition eines starken russischen Staates, die tapfere Verteidigung des Vaterlandes und die Sammlung des Volkes hinter einem starken politischen Herrscher. Historiker Martin Aust über geschichtspolitische Hintergründe des Feiertages und sein Sinnbild – das Denkmal an Minin und Posharski auf dem Roten Platz.
https://kremlin.dekoder.org/minin-und-posharski
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Das Denkmal für Minin und Posharski
… und der Kampf gegen äußere Feinde
Das Lenin-Mausoleum war lange Zeit das Sinnbild der Oktoberrevolution und das symbolische Zentrum der Sowjetunion. Nun wird es bei den Militärparaden verdeckt und in die Farben der russischen Nationalflagge eingehüllt. Ekaterina Makhotina über das fast einhundert Jahre alte Bauwerk und die Diskreditierung der Revolution, die sich heute zum 105. Mal jährt.
https://kremlin.dekoder.org/lenin-mausoleum
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Das Lenin-Mausoleum
… und die verdrängte Revolution
Minsk ist nur ein paar Autostunden von Warschau oder Vilnius entfernt. Doch für Belarussinnen und Belarussen, die dort im Exil leben, weil sie sich in ihrer Heimat bedroht fühlen, ist es unerreichbar. Die Künstlergruppe Heartbreaking Performance thematisiert das tiefe Gefühl von Heimweh in einer Fotoausstellung. dekoder zeigt eine Auswahl. https://www.dekoder.org/de/article/heartbreaking-performance-fotoausstellung-minsk-diaspora
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„Mir sind meine Wurzeln, meine Familie und meine Heimat genommen
Die Repressionen in ihrer Heimat haben viele Belarussinnen und Belarussen ins Ausland getrieben. Eine Fotoausstellung in Warschau hat sich ihrem Heimweh nach Minsk gewidmet. dekoder zeigt eine
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat das Verhältnis zum Nachbarland Belarus in seinen Grundfesten erschüttert – weil Belarus sich bereitwillig zum Durchgangshof für russische Truppen gemacht hat. Auch wenn es zuvor schon erste Risse gab, waren die Beziehungen der beiden Länder bis dahin über Jahrzehnte weitgehend konfliktfrei. Astrid Sahm über zwei Nachbarn, für die nichts so schnell wieder sein wird, wie es einmal war.
https://www.dekoder.org/de/gnose/beziehungen-belarus-ukraine-geschichte
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Die Beziehungen zwischen Belarus und der Ukraine seit 1991
Das Verhältnis zwischen Belarus und der Ukraine war lange Zeit weitgehend konfliktfrei. Im Vordergrund stand für beide Länder, im wirtschaftlichen Interesse gut miteinander auszukommen. Grund für
Das ausgeweitete „Agentengesetz“ in Russland schafft eine breite Grundlage, Kritiker im eigenen Land in noch größerem Maße als Spione zu diffamieren. Das Magazin Holod analysiert die politischen Begründungsmuster hinter repressiven Gesetzen wie diesen. https://www.dekoder.org/de/article/whataboutism-kreml-rhetorik-analyse
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„Ihr seid keinen Deut besser“ – Whataboutism in der Kreml-Rhetorik
Das ausgeweitete „Agentengesetz“ in Russland tritt im Dezember in Kraft. Kritiker fürchten, dass damit alle möglichen unliebsamen Personen zu „ausländischen Agenten“ erklärt werden könnten. Mit den
Musik-Revolution auf Belarussisch: In den 1990er Jahren entwickelte sich in Belarus eine quicklebendige und kreative Musikszene, die nicht nur Einfluss auf die nationale Selbstfindung der Belarussen hatte, sondern auch zur kulturellen Speerspitze in der Rebellion gegen Lukaschenko wurde. In einem Special blicken wir auf diese Zeit, stellen Musiker, Bands und andere Protagonisten vor.
https://specials.dekoder.org/belarus-rock
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Sound des Aufbruchs: Rockmusik im Belarus der 1990er Jahre | dekoder-Specials
Die 1990er Jahre waren revolutionär für die belarussische Musik: Eine Zeit der mutigen Experimente und die Geburtsstunde eines echten, gesunden belarussischen Showbusiness. Eine Hommage von Nasha Niva.
Für seine imperialen Ideen greift Wladimir Putin auch auf Stalins Nachkriegsideologie zurück – sagt Historikerin Tamara Eidelmann. Im Interview spricht sie über die Wurzeln von Putins Ideologie eines russischen Imperiums und darüber, wie dieses Denken ausgemerzt werden könnte.
https://www.dekoder.org/de/article/putin-imperialismus-geschichte-ziele
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„Putin will das Imperium wiedererrichten – das steht außer Frage“
Die russische Historikerin Tamara Eidelman im Gespräch mit der Novaya Gazeta Europe über die Geschichte des russischen Imperiums, darüber, was das mit dem Krieg gegen die Ukraine zu tun hat und für
Der russische Fotograf Max Sher lebt im Exil in Berlin. Er fotografiert den Westteil der Stadt und sein Blick wirkt erstaunlich postsowjetisch. Keine Nostalgie, wie er sagt, sondern Zeichen eines Übergangs im Leben – für ihn und für hunderttausende andere Menschen, die Russland verlassen haben. https://www.dekoder.org/de/article/max-sher-berlin-fotografie-nostalgie-expat
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Gegen die Nostalgie - дekoder | DEKODER
Der russische Fotograf Max Sher lebt im Exil in Berlin. Er fotografiert die Stadt – hauptsächlich den Westteil – und interpretiert das, was er entdeckt, als postsowjetischen Raum. Doch das ist keine Nostalgie, wie er sagt, sondern Zeichen eines Übergangs…
Die Befreiung Chersons ist für die Ukraine ein starkes Zeichen der Hoffnung. Wie wurde der Abzug der russischen Armee derweil in Russland aufgenommen? Hält das Narrativ der „militärischen Spezialoperation“, die angeblich nach Plan läuft, überhaupt noch? Oder kann Putin nun ins Wanken geraten? Yevgenia Albats im Gespräch mit dem Politanalysten Andrej Kolesnikow und dem Ethnologen Alexei Yurchak bei The New Times. https://www.dekoder.org/de/article/yurchak-kolesnikow-analyse-umbruch-rueckzug-cherson
Die Macht in den Händen einer Nomenklatura? Alexander Lukaschenko plant offenbar, sein autoritäres System so umzubauen, dass die Diktatur auch ohne ihn eine Zukunft hätte. Waleri Karbalewitsch erklärt die Pläne und analysiert, ob das gelingen kann.
https://www.dekoder.org/de/article/lukaschenko-belarus-zukunft-nachfolge-analyse
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Diktatur ohne allmächtigen Diktator
Alexander Lukaschenko will sein autoritäres System für die Zeit nach ihm umbauen. Der Analyst Waleri Karbalewitsch erklärt, wie dieses System aussehen soll und welche Tücken diese Pläne offenbaren.
Wladimir Makei, belarussischer Außenminister, der am Samstag unerwartet verstarb, war für den Westen zeitweise das Gesicht einer möglichen Öffnung des autoritären Systems Lukaschenko, dem er bis zuletzt diente. Alexander Klaskowski über eine widersprüchliche Persönlichkeit. https://www.dekoder.org/de/article/tod-eines-handlungsreisenden-makei-aussenminister-belarus
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Tod eines Handlungsreisenden
Wladimir Makei, der belarussische Außenminister, ist unerwartet verstorben. Alexander Klaskowski über einen Diplomaten, der im autoritären Machtapparat Lukaschenkos bis zu seinem Tod eine
Sie war eine Dichterin so sprachmächtig wie Joseph Brodsky und eine Menschenrechtsaktivistin so unerschrocken wie Andrej Sacharow. Heute vor neun Jahren ist Natalja Gorbanewskaja in Paris verstorben: eine Frau, die im Samisdat schrieb, die 1968 protestierte, als es sonst kaum einer tat, die dafür in die Zwangspsychiatrie eingewiesen wurde und im Exil schließlich die Freiheit fand. Ein vielschichtiges Porträt von Susanne Schattenberg im dekoder-Special „Anders sein – Dissens in der Sowjetunion“.
👉 https://dissident.dekoder.org/natalja-gorbanewskaja
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Ein folgenschwerer Satz in der Live-Sendung von Doshd kostet Moderator Alexej Korosteljow den Job. Für Echo-Journalistin Xenia Larina wirft der Fall Fragen auf, die den gesamten unabhängigen russischen (Exil-)Journalismus betreffen. https://www.dekoder.org/de/article/korosteljow-doshd-debatte-krieg-ukraine
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„Es muss eine völlig andere Aufmerksamkeit für Tonfall und Worte
Ein folgenschwerer Satz in der Live-Sendung von Doshd kostet Moderator Alexej Korosteljow den Job. Für Echo-Journalistin Xenia Larina wirft der Fall Fragen auf, die den gesamten unabhängigen
Back in the USSR: Seit zwei Jahren unterzieht Alexander Lukaschenko sein System einer Radikalisierung, die auch totalitäre Züge aufweist. Der Journalist Igor Lenkewitsch analysiert, inwieweit sich die Systemtransformation mit der sowjetischen Zeit vergleichen lässt. https://www.dekoder.org/de/article/belarus-bssr-gegenwart-analyse
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Nächster Halt: BSSR 2.0
Verleiht Alexander Lukaschenko seinem autoritären System immer mehr ein sowjetisches und totalitäres Antlitz? Darauf deutet vor allem die Radikalisierung des Machtapparats seit 2020 hin. Igor
„Ich will das alles nicht glauben, was vor sich geht.“ In Tagebuch-Auszügen aus dem Winter 91/92 erzählen Zeitzeugen aus unterschiedlichen Teilen Russlands vom Leben im Umbruch. Das dekoder-Special lädt ein, diese Schilderungen, Brüche und Kontinuitäten angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine neu zu lesen. In Zusammenarbeit mit Studierenden vom Osteuropa-Institut der FU Berlin. https://specials.dekoder.org/leben-im-umbruch
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Leben im Umbruch – (post)sowjetische Tagebücher aus dem Winter 1991/92 | dekoder-Specials
Achteinhalb Jahre Haft – so lautet das heutige Urteil gegen den russischen Oppositionellen Ilja Jaschin. Er hat es kommen sehen und sich dennoch entschieden, in Russland zu bleiben – und gegen den Krieg in der Ukraine einzutreten. Morvan Lallouet stellt ihn vor. https://www.dekoder.org/de/gnose/ilja-jaschin
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Ilja Jaschin
Ilja Jaschin (geb. 1983) ist einer der bedeutendsten russischen Oppositionspolitiker. Er gehörte zunächst der Oppositionspartei Jabloko an, schließlich folgte er Boris Nemzow in die PARNAS. Mit
Belarus ist das einzige Land in Europa, das noch die Todesstrafe vollstreckt. Nun wurde die gesetzliche Grundlage für die Anwendung der Todesstrafe zum zweiten Mal in diesem Jahr verschärft. Über die Gründe wird debattiert. Wir bringen eine Auswahl an Medien- und Expertenstimmen.
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-todesstrafe-verschaerfung-debatte
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Warum das System Lukaschenko abermals die Todesstrafe verschärft
Die belarussischen Machthaber verschärfen zum zweiten Mal in diesem Jahr die Todesstrafe. Sie kann nun auch gegen Funktionäre des Staatsapparates und Militärangehörige verhängt werden. Warum? Wir
„Mein Schicksal war bedeutender als meine Persönlichkeit. Ich habe nur versucht, mit ihm Schritt zu halten.“ Heute vor 33 Jahren ist der Friedensnobelpreisträger Andrej Sacharow gestorben. Ein Porträt von Susanne Schattenberg (Text), Anja Che und Philipp Yarin (Animationen).
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Andrej Sacharow | Anders sein
Andrej Sacharow war ein Ausnahme-Physiker in einem Ausnahme-Jahrhundert. Als Ausnahme-Talent rekrutierte ihn die sowjetische Regierung unter Stalin für eines der wichtigsten Unternehmen der Sowjetunion – den Bau der Wasserstoffbombe. Er wurde gefeiert und…