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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall

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Carnegie Politika: Russlands neue Ziele im Krieg gegen die Ukraine

General Surowikin ist Russlands neuer Kommandeur im Krieg gegen die Ukraine, mit ihm haben sich auch ein weiteres Mal die russischen Kriegsziele geändert, analysiert Außenpolitikexperte Wladimir Frolow auf Carnegie Politika. Insbesondere wegen grober Fehleinschätzungen der eigenen Kräfte in Bezug auf die angestrebten Ziele (wie ein Regimewechsel in Kyjiw) habe Moskau von Februar bis September zahlreiche militärische Niederlagen erlitten. Inzwischen, so Frolow, sei die Einschätzung jedoch „geerdeter“ und realistischer: Russlands Ziel sei nun vor allem die „strategische Verteidigung“, die Haltung insbesondere des Landkorridors zur Krim, auch wenn dies zum Preis eines Rückzugs aus weniger wichtigen Gebieten sei.

🟠 russisches Original (vom 25.10.2022)

🟠 Übersetzung aus Google Translate

👉 Diesen und weitere Texte findet ihr in unseren aktuellen Leseempfehlungen.
Heute wird in Russland der sogenannte Tag der Einheit des Volkes gefeiert. In der offiziellen Rhetorik geht es dabei um drei große Motivstränge: die lange Tradition eines starken russischen Staates, die tapfere Verteidigung des Vaterlandes und die Sammlung des Volkes hinter einem starken politischen Herrscher. Historiker Martin Aust über geschichtspolitische Hintergründe des Feiertages und sein Sinnbild – das Denkmal an Minin und Posharski auf dem Roten Platz.
https://kremlin.dekoder.org/minin-und-posharski
Das Lenin-Mausoleum war lange Zeit das Sinnbild der Oktoberrevolution und das symbolische Zentrum der Sowjetunion. Nun wird es bei den Militärparaden verdeckt und in die Farben der russischen Nationalflagge eingehüllt. Ekaterina Makhotina über das fast einhundert Jahre alte Bauwerk und die Diskreditierung der Revolution, die sich heute zum 105. Mal jährt.
https://kremlin.dekoder.org/lenin-mausoleum
Minsk ist nur ein paar Autostunden von Warschau oder Vilnius entfernt. Doch für Belarussinnen und Belarussen, die dort im Exil leben, weil sie sich in ihrer Heimat bedroht fühlen, ist es unerreichbar. Die Künstlergruppe Heartbreaking Performance thematisiert das tiefe Gefühl von Heimweh in einer Fotoausstellung. dekoder zeigt eine Auswahl. https://www.dekoder.org/de/article/heartbreaking-performance-fotoausstellung-minsk-diaspora
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat das Verhältnis zum Nachbarland Belarus in seinen Grundfesten erschüttert – weil Belarus sich bereitwillig zum Durchgangshof für russische Truppen gemacht hat. Auch wenn es zuvor schon erste Risse gab, waren die Beziehungen der beiden Länder bis dahin über Jahrzehnte weitgehend konfliktfrei. Astrid Sahm über zwei Nachbarn, für die nichts so schnell wieder sein wird, wie es einmal war.
https://www.dekoder.org/de/gnose/beziehungen-belarus-ukraine-geschichte
Musik-Revolution auf Belarussisch: In den 1990er Jahren entwickelte sich in Belarus eine quicklebendige und kreative Musikszene, die nicht nur Einfluss auf die nationale Selbstfindung der Belarussen hatte, sondern auch zur kulturellen Speerspitze in der Rebellion gegen Lukaschenko wurde. In einem Special blicken wir auf diese Zeit, stellen Musiker, Bands und andere Protagonisten vor.
https://specials.dekoder.org/belarus-rock
Der russische Fotograf Max Sher lebt im Exil in Berlin. Er fotografiert den Westteil der Stadt und sein Blick wirkt erstaunlich postsowjetisch. Keine Nostalgie, wie er sagt, sondern Zeichen eines Übergangs im Leben – für ihn und für hunderttausende andere Menschen, die Russland verlassen haben. https://www.dekoder.org/de/article/max-sher-berlin-fotografie-nostalgie-expat
Die Befreiung Chersons ist für die Ukraine ein starkes Zeichen der Hoffnung. Wie wurde der Abzug der russischen Armee derweil in Russland aufgenommen? Hält das Narrativ der „militärischen Spezialoperation“, die angeblich nach Plan läuft, überhaupt noch? Oder kann Putin nun ins Wanken geraten? Yevgenia Albats im Gespräch mit dem Politanalysten Andrej Kolesnikow und dem Ethnologen Alexei Yurchak bei The New Times. https://www.dekoder.org/de/article/yurchak-kolesnikow-analyse-umbruch-rueckzug-cherson
Wladimir Makei, belarussischer Außenminister, der am Samstag unerwartet verstarb, war für den Westen zeitweise das Gesicht einer möglichen Öffnung des autoritären Systems Lukaschenko, dem er bis zuletzt diente. Alexander Klaskowski über eine widersprüchliche Persönlichkeit. https://www.dekoder.org/de/article/tod-eines-handlungsreisenden-makei-aussenminister-belarus
Sie war eine Dichterin so sprachmächtig wie Joseph Brodsky und eine Menschenrechtsaktivistin so unerschrocken wie Andrej Sacharow. Heute vor neun Jahren ist Natalja Gorbanewskaja in Paris verstorben: eine Frau, die im Samisdat schrieb, die 1968 protestierte, als es sonst kaum einer tat, die dafür in die Zwangspsychiatrie eingewiesen wurde und im Exil schließlich die Freiheit fand. Ein vielschichtiges Porträt von Susanne Schattenberg im dekoder-Special „Anders sein – Dissens in der Sowjetunion“.

👉 https://dissident.dekoder.org/natalja-gorbanewskaja
Back in the USSR: Seit zwei Jahren unterzieht Alexander Lukaschenko sein System einer Radikalisierung, die auch totalitäre Züge aufweist. Der Journalist Igor Lenkewitsch analysiert, inwieweit sich die Systemtransformation mit der sowjetischen Zeit vergleichen lässt. https://www.dekoder.org/de/article/belarus-bssr-gegenwart-analyse
„Ich will das alles nicht glauben, was vor sich geht.“ In Tagebuch-Auszügen aus dem Winter 91/92 erzählen Zeitzeugen aus unterschiedlichen Teilen Russlands vom Leben im Umbruch. Das dekoder-Special lädt ein, diese Schilderungen, Brüche und Kontinuitäten angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine neu zu lesen. In Zusammenarbeit mit Studierenden vom Osteuropa-Institut der FU Berlin. https://specials.dekoder.org/leben-im-umbruch
Achteinhalb Jahre Haft – so lautet das heutige Urteil gegen den russischen Oppositionellen Ilja Jaschin. Er hat es kommen sehen und sich dennoch entschieden, in Russland zu bleiben – und gegen den Krieg in der Ukraine einzutreten. Morvan Lallouet stellt ihn vor. https://www.dekoder.org/de/gnose/ilja-jaschin
„Mein Schicksal war bedeutender als meine Persönlichkeit. Ich habe nur versucht, mit ihm Schritt zu halten.“ Heute vor 33 Jahren ist der Friedensnobelpreisträger Andrej Sacharow gestorben. Ein Porträt von Susanne Schattenberg (Text), Anja Che und Philipp Yarin (Animationen).
https://dissident.dekoder.org/andrej-sacharow