Als „Anzeichen für zunehmende Spannungen im Umfeld des Kreml“ bezeichnete im April 2023 das amerikanische Institute for the Study of War die Gründung des „Klubs der zornigen Patrioten“. Wer steckt hinter der Vereinigung?
Igor Strelkow ist ehemaliger Geheimdienstler und Anführer der Separatisten im Osten der Ukraine. Als ein „professioneller Desinformationsspezialist“ hat er in den 1990er Jahren für den russischen Militärnachrichtendienst in Tschetschenien, Bosnien und Transnistrien gearbeitet, schreiben Clemens Günther und Konstantin Kaminskij.
Welche Ziele verfolgt er mit dem „Klub der zornigen Patrioten”? Und wie positioniert sich die Vereinigung zum Kreml?
https://www.dekoder.org/de/gnose/klub-der-zornigen-patrioten-girkin-strelkow
Igor Strelkow ist ehemaliger Geheimdienstler und Anführer der Separatisten im Osten der Ukraine. Als ein „professioneller Desinformationsspezialist“ hat er in den 1990er Jahren für den russischen Militärnachrichtendienst in Tschetschenien, Bosnien und Transnistrien gearbeitet, schreiben Clemens Günther und Konstantin Kaminskij.
Welche Ziele verfolgt er mit dem „Klub der zornigen Patrioten”? Und wie positioniert sich die Vereinigung zum Kreml?
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„Ihr wurdet gewarnt. Haut ab und schreibt nichts.“ Das riefen Angaben von Meduza zufolge die Angreifer, die die Journalistin Jelena Milaschina und den Anwalt Alexander Nemow krankenhausreif prügelten. Die Organisationen Memorial und das Team gegen Folter berichteten, der Journalistin und dem Anwalt seien Pistolen an den Kopf gehalten worden. Die Angreifer übergossen Jelena Milaschina mit einer grünen Farblösung – schon in der Vergangenheit wurden russische Oppositionelle zum Opfer solcher Farbattacken. Der Übergriff ereignete sich kurz nach Ankunft der Reporterin in Tschetschenien.
Dort sollte Milaschina über den Prozess gegen Sarema Mussajewa berichten: Die wurde 2022 von tschetschenischen Polizisten gewaltsam nach Grosny gebracht, nachdem ihre Söhne sich kritisch über Ramsan Kadyrow geäußert hatten. Das Gericht verurteilte sie zu fünfeinhalb Jahren Haft. Ihr Anwalt, Alexander Nemow, konnte laut Mediazona aufgrund des Überfalls nicht zur Urteilsverkündung kommen.
Jelena Milaschina ist eine renommierte Investigativ-Journalistin und Expertin für Tschetschenien, die regelmäßig Menschenrechtsverletzungen in der russischen Teilrepublik aufdeckte – etwa die Folter von Homosexuellen. 👇
https://www.dekoder.org/de/article/lgbt-homosexuelle-tschetschenien-verhaftungen-folter
Dort sollte Milaschina über den Prozess gegen Sarema Mussajewa berichten: Die wurde 2022 von tschetschenischen Polizisten gewaltsam nach Grosny gebracht, nachdem ihre Söhne sich kritisch über Ramsan Kadyrow geäußert hatten. Das Gericht verurteilte sie zu fünfeinhalb Jahren Haft. Ihr Anwalt, Alexander Nemow, konnte laut Mediazona aufgrund des Überfalls nicht zur Urteilsverkündung kommen.
Jelena Milaschina ist eine renommierte Investigativ-Journalistin und Expertin für Tschetschenien, die regelmäßig Menschenrechtsverletzungen in der russischen Teilrepublik aufdeckte – etwa die Folter von Homosexuellen. 👇
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„So eine Hetzjagd auf Schwule gab es noch nie“
Die Novaya Gazeta berichtet im Januar 2019 von erneuten Übergriffen gegen LGBT in Tschetschenien. Bereits im April 2017 hatte die Zeitung auf Massenfestnahmen Homosexueller hingewiesen und
„In den Zellen brennt immer Licht. Aus den Lautsprechern ertönt regelmäßig die russische Hymne.“
Russland hat zahlreiche ukrainische Zivilisten festgenommen und in ein Gefängnis auf der Krim verschleppt. Auf Meduza berichten ehemalige Häftlinge von ihren Erfahrungen. Sie erzählen von Folter, Morddrohungen, Demütigungen – und von verzweifelten Akten des Widerstands. 👇
https://www.dekoder.org/de/article/verschleppung-ukraine-zivilisten-folter
Russland hat zahlreiche ukrainische Zivilisten festgenommen und in ein Gefängnis auf der Krim verschleppt. Auf Meduza berichten ehemalige Häftlinge von ihren Erfahrungen. Sie erzählen von Folter, Morddrohungen, Demütigungen – und von verzweifelten Akten des Widerstands. 👇
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Sich einrichten in einem neuen Leben, das man so nie wollte – wie geht das?
Sabina Brilo sucht in ihrem Text für das belarussische Online-Magazin Kyky nach Antworten. Darauf, wie man mit all der Trauer umgeht über den Schrecken, der in Form massivster Repressionen das eigene Leben ereilte. Mit der Sehnsucht nach einem unfreiwillig zurückgelassenen Leben. Und mit dem zunehmenden Kummer, „weil eine Katastrophe droht“.
https://www.dekoder.org/de/article/brilo-essay-exil-heimat-reflektion
Sabina Brilo sucht in ihrem Text für das belarussische Online-Magazin Kyky nach Antworten. Darauf, wie man mit all der Trauer umgeht über den Schrecken, der in Form massivster Repressionen das eigene Leben ereilte. Mit der Sehnsucht nach einem unfreiwillig zurückgelassenen Leben. Und mit dem zunehmenden Kummer, „weil eine Katastrophe droht“.
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Der Putinismus in Russland setzt sich womöglich auch nach Putins Abgang fort. Für die Kontinuität des Regimes könnte Alexej Djumin sorgen, Gouverneur der Oblast Tula.
Djumin gehört zum engsten Zirkel des russischen Präsidenten. Er soll eine entscheidende Rolle in der Abwendung des Wagner-Aufstands gespielt haben. Zu Prigoshin pflegte er zumindest bis 2022 eine enge Bekanntschaft. Einige sehen in ihm den nächsten russischen Verteidigungsminister – oder gar einen möglichen Nachfolger Wladimir Putins.
https://www.dekoder.org/de/gnose/alexej-djumin
Djumin gehört zum engsten Zirkel des russischen Präsidenten. Er soll eine entscheidende Rolle in der Abwendung des Wagner-Aufstands gespielt haben. Zu Prigoshin pflegte er zumindest bis 2022 eine enge Bekanntschaft. Einige sehen in ihm den nächsten russischen Verteidigungsminister – oder gar einen möglichen Nachfolger Wladimir Putins.
https://www.dekoder.org/de/gnose/alexej-djumin
Viele Beobachter waren sich nach Prigoshins Aufstand einig: Putins Regime hat einen schweren Schlag abbekommen. Der russische Politikwissenschaftler Grigori Golossow sieht das anders: „Putin hat ein Problem, das ihm schon lange bewusst war, verhältnismäßig einfach gelöst – Prigoshin.“
Wie steht es nach der Wagner-Rebellion um Putins Ansehen in der russischen Gesellschaft? Und ist eine Zukunft als politischer Akteur für Prigoshin noch denkbar?
https://www.dekoder.org/de/article/prigoshin-aufstand-folgen-analyse-golossow
Wie steht es nach der Wagner-Rebellion um Putins Ansehen in der russischen Gesellschaft? Und ist eine Zukunft als politischer Akteur für Prigoshin noch denkbar?
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Das Großreich der Kyjiwer Rus war ein sprachlicher Melting Pot – und kein Vorläuferstaat für eine vermeintlich russische Welt, wie es die Propaganda des Kremls behauptet.
Das schreibt Jan Patrick Zeller in einer Gnose, in der er die Geschichte der russischen, ukrainischen und belarussischen Sprache beleuchtet.
https://www.dekoder.org/de/gnose/ostslawische-sprachen-geschichte-entwicklung
Das schreibt Jan Patrick Zeller in einer Gnose, in der er die Geschichte der russischen, ukrainischen und belarussischen Sprache beleuchtet.
https://www.dekoder.org/de/gnose/ostslawische-sprachen-geschichte-entwicklung
„Schlimmer als Krieg ist nur ein verlorener Krieg” − Die Meduza-Redaktion hat ihre Leserschaft befragt, warum manche von ihnen Russlands Krieg gegen die Ukraine für gerechtfertigt halten, und war schockiert von den Antworten.
https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-meduza-leserschaft-rechtfertigung
https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-meduza-leserschaft-rechtfertigung
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„Ich bin nicht für den Krieg, aber …“
Die Meduza-Redaktion hat ihre Leserschaft befragt, warum manche von ihnen Russlands Krieg gegen die Ukraine für gerechtfertigt halten. Die Antworten zeigen: Viele sorgen sich im Falle einer
Eine Gesetzesänderung soll die russische Regierung von der Verpflichtung entbinden, neuropsychiatrische Heime unabhängig kontrollieren zu lassen. Davon berichtete Mediazona in der vergangenen Woche. Die renommierte russische Journalistin Jelena Kostjutschenko hat für eine Reportage selbst mehrere Wochen in einem dieser sogenannten „Internate“ verbracht. Darin kommt sie mit Patienten ins Gespräch – und versucht zu verstehen, was es bedeutet, als entmündigte Person zu leben.
(Archivtext)
https://www.dekoder.org/de/article/internat-psycho-neurologische-einrichtung-reportage
(Archivtext)
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Internat
Rund 177.000 Menschen in Russland leben in geschlossenen psycho-neurologischen Einrichtungen, kurz PNI, oder einfach: Internat. Jelena Kostjuschenko verbrachte mehrere Wochen in einem davon, dekoder
Russische Raketen schlugen in den vergangenen Nächten in Odessa ein. Sie zerstörten die historische Kathedrale, Museen und Wohngebäude.
Die Geschichte der Stadt ist geprägt von zahlreichen Wiederaufbauten, schreibt der Historiker Boris Belge. Und von Einwohnern, die sich ihre kulturelle Eigenständigkeit nie haben nehmen lassen.
https://www.dekoder.org/de/gnose/odessa-hafenstadt-ukraine
Die Geschichte der Stadt ist geprägt von zahlreichen Wiederaufbauten, schreibt der Historiker Boris Belge. Und von Einwohnern, die sich ihre kulturelle Eigenständigkeit nie haben nehmen lassen.
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Am 25. Juli 1980 ist Wladimir Wyssozki im Alter von nur 42 Jahren verstorben. Wyssozki stieg schon zu Lebzeiten zur Kultfigur auf – obwohl die Sowjetmacht es ihm nicht einfach machte. Tonbandkopien seiner Aufnahmen verbreiteten sich bis nach Sibirien, seine Texte wurden von Hand zu Hand gereicht und seine Lieder in Hinterhöfen und Wohnungen gesungen.
Über das Gesamtkunstwerk des Dichters, Sängers und Schauspielers schreibt Heinrich Pfandl in einer Gnose.
https://www.dekoder.org/de/gnose/wladimir-wyssozki
Über das Gesamtkunstwerk des Dichters, Sängers und Schauspielers schreibt Heinrich Pfandl in einer Gnose.
https://www.dekoder.org/de/gnose/wladimir-wyssozki
Geld- oder Freiheitsstrafen für den Besitz von Büchern: Das wird für diejenigen in Belarus Realität, die als „extremistisch“ gebrandmarkte Werke besitzen.
Die Machthaber um Lukaschenko führen eine entsprechende Liste „extremistischer Materialien“. Das Online-Medium Mediazona Belarus stellt betroffene Schriftsteller
und ihre Bücher vor.
https://www.dekoder.org/de/article/verboten-belarus-literatur-autoren
Die Machthaber um Lukaschenko führen eine entsprechende Liste „extremistischer Materialien“. Das Online-Medium Mediazona Belarus stellt betroffene Schriftsteller
und ihre Bücher vor.
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Ungeahnte Einkommensperspektiven für Angehörige gefallener Soldaten:
Putin hat ein System geschaffen, das den Tod nicht nur glorifiziert und heroisiert – sondern ihn auch rein wirtschaftlich als gute Wahl erscheinen lässt, schreibt der Ökonom Wladislaw Inosemzew.
https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-soldaten-besoldung-entschaedigung
Putin hat ein System geschaffen, das den Tod nicht nur glorifiziert und heroisiert – sondern ihn auch rein wirtschaftlich als gute Wahl erscheinen lässt, schreibt der Ökonom Wladislaw Inosemzew.
https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-soldaten-besoldung-entschaedigung
Brendan Hoffman hat seine Werke international ausgestellt und veröffentlicht als Dokumentarfotograf regelmäßig Beiträge in Medien wie der New York Times oder National Geographic. Er lebt und arbeitet in Kyjiw. Jetzt, fast anderthalb Jahre nach Beginn der russischen Invasion, stellt er sich immer wieder schwierige Fragen.
Er sagt: „Wir müssen versuchen, ehrlich zu zeigen, wie der Krieg ist” – und zwar nicht nur für die Soldaten an der Front oder die Opfer eines Raketenangriffs, sondern für all die Millionen von Menschen, die ihn durchleben. Die Fotos sollten die hässliche Realität zeigen, sagt er: auch, um sie als historische Dokumente zu erhalten. „Aber man sollte sehr genau darüber nachdenken, wie sie gesehen werden.”
https://www.dekoder.org/de/article/fotografie-ukraine-krieg-brendan-hoffman
Bildredaktion: Andy Heller
Foto: Brendan Hoffman
Er sagt: „Wir müssen versuchen, ehrlich zu zeigen, wie der Krieg ist” – und zwar nicht nur für die Soldaten an der Front oder die Opfer eines Raketenangriffs, sondern für all die Millionen von Menschen, die ihn durchleben. Die Fotos sollten die hässliche Realität zeigen, sagt er: auch, um sie als historische Dokumente zu erhalten. „Aber man sollte sehr genau darüber nachdenken, wie sie gesehen werden.”
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Bildredaktion: Andy Heller
Foto: Brendan Hoffman
Am 30. Juli 1937 trat Stalins Terrorherrschaft in seine grausamste Phase. Der Befehl „Über die Operation zur Repression ehemaliger Kulaken, Krimineller und anderer antisowjetischer Elemente“ wurde offiziell. Und er besiegelte das Schicksal Hunderttausender von Menschen, die Verhaftungs- oder Exekutionsbefehle ereilten: Insgesamt wurden zwischen 1936 und 1938 rund 1,6 Millionen Menschen verhaftet, knapp die Hälfte davon ermordet.
In unserem Bystro #6 beantwortet der Memorial-Mitarbeiter Sergej Bondarenko die wichtigsten Fragen: Wie reagierte die Gesellschaft auf den Terror? Wieso gerade 1937? Gab es wirklich millionenfache Denunziationen?
https://www.dekoder.org/de/article/bystro-grosser-terror-1937-stalin
(Archiv)
In unserem Bystro #6 beantwortet der Memorial-Mitarbeiter Sergej Bondarenko die wichtigsten Fragen: Wie reagierte die Gesellschaft auf den Terror? Wieso gerade 1937? Gab es wirklich millionenfache Denunziationen?
https://www.dekoder.org/de/article/bystro-grosser-terror-1937-stalin
(Archiv)
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Bystro #6: Was war der Große Terror?
Mit dem NKWD-Befehl Nr. 00447 vom 30. Juli 1937 begann der Große Terror. Ein Überblick in 14 Fragen und Antworten von Memorial-Mitarbeiter Sergej Bondarenko auf Meduza. Einfach durchklicken oder
Ales Pushkin, einer der mutigsten und prägendsten Künstler der letzten Jahrzehnte in Belarus, ist am 11. Juli als politischer Häftling verstorben. Mit den Geschichten, die sich in seinem Leben ereigneten, könnte man wohl ein Buch füllen. Das schreiben Smizer Pankawez und Wassil Harbazjuk in ihrem Nachruf.
Woher brachte Pushkin den Mut auf, sich immer wieder mit den belarussischen Machthabern anzulegen? Und wie wurde er zu einem der bedeutendsten Aktivisten seiner Generation?
https://www.dekoder.org/de/article/ales-puschkin-kuenstler-belarus-haft-tod
Woher brachte Pushkin den Mut auf, sich immer wieder mit den belarussischen Machthabern anzulegen? Und wie wurde er zu einem der bedeutendsten Aktivisten seiner Generation?
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Wladimir Kara-Mursa bleibt zu 25 Jahren Haft verurteilt, seine Berufung wurde gestern von einem Gericht abgelehnt. Verurteilt wurde er für angebliche „Falschinformationen“ über die russische Armee, für die Mitwirkung bei einer „unerwünschten Organisation“ und für angeblichen „Hochverrat“.
In seinem Schlusswort vor Gericht im April dieses Jahres sagte er: „Sogar heute, sogar in der uns umgebenden Finsternis, sogar hier im Käfig sitzend – ich liebe mein Land und glaube an unsere Menschen.“
https://www.dekoder.org/de/article/zitat-kara-mursa-schlusswort-urteil-gericht
In seinem Schlusswort vor Gericht im April dieses Jahres sagte er: „Sogar heute, sogar in der uns umgebenden Finsternis, sogar hier im Käfig sitzend – ich liebe mein Land und glaube an unsere Menschen.“
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In seinem neuesten Musikvideo vermittelt der russische Sänger Shaman Mitgefühl für die russischen Täter im Angriffskrieg gegen die Ukraine, und für die im Krieg zerstörten Städte. Erstere sind für letzteres verantwortlich, mit beidem soll man mitfühlen – müsste da nicht eine kognitive Dissonanz entstehen?
Alexander Baunow fasst die dahinterstehende propagandistische Welterklärung so zusammen: „Wir Slawen haben unter einem Krieg zu leiden, der in unsere russischen, slawischen Lande ein weiteres Mal durch fremde, feindliche Mächte getragen wurde.“
https://www.dekoder.org/de/article/shaman-kampf-propaganda-popmusik
Alexander Baunow fasst die dahinterstehende propagandistische Welterklärung so zusammen: „Wir Slawen haben unter einem Krieg zu leiden, der in unsere russischen, slawischen Lande ein weiteres Mal durch fremde, feindliche Mächte getragen wurde.“
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🤯1
Die Arbeitslosigkeit in Russland befindet sich auf einem historischen Tiefstand. Auf den ersten Blick könnte man meinen, eine Krise gibt es nicht.
Statistik in Russland ist die eine Sache. Die andere: Tatsächlich fehlt es fast überall an Arbeitskräften. Durch Mobilisierung und Flucht wurden dem russischen Arbeitsmarkt mehr als eine Million Menschen entzogen. Das könnte weitreichende Folgen für die russische Gesellschaft haben.
Zu dieser Einschätzung kommt das Onlinemedium istories.
https://www.dekoder.org/de/article/arbeitslosigkeit-arbeitskraeftemangel-wirtschaft-realeinkommen
Statistik in Russland ist die eine Sache. Die andere: Tatsächlich fehlt es fast überall an Arbeitskräften. Durch Mobilisierung und Flucht wurden dem russischen Arbeitsmarkt mehr als eine Million Menschen entzogen. Das könnte weitreichende Folgen für die russische Gesellschaft haben.
Zu dieser Einschätzung kommt das Onlinemedium istories.
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Bittsteller und Junior-Partner – so lässt sich die Position Alexander Lukaschenkos in den bilateralen Beziehungen zu Russland zusammenfassen. Insbesondere seit Niederschlagung der historischen Proteste in Belarus 2020 und seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat sich die Abhängigkeit von Belarus deutlich zugunsten Russlands verschoben. Zur aktualisierten Gnose der Politikwissenschaftlerin Nadja Douglas 👇
https://www.dekoder.org/de/gnose/russisch-belarussische-beziehungen-seit-1991
https://www.dekoder.org/de/gnose/russisch-belarussische-beziehungen-seit-1991
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Die Beziehungen zwischen Belarus und Russland seit 1991
Seit ihrer Unabhängigkeit 1991 unterhält die Republik Belarus enge politische, wirtschaftliche und militärische Beziehungen zu Russland. Und auch für den großen östlichen Nachbarn ist Belarus der
Truppen der berüchtigten Wagner-Gruppe befinden sich in Belarus – und das benachbarte Polen ist alarmiert, seitdem Alexander Lukaschenko verkündete, die Söldner würden einen Ausflug nach „Warschau und Rzeszów planen“. An Drohgebärden gegenüber seinen westlichen Nachbarn spart der belarussische Machthaber nicht. Prigoshins Leute führten gegenüber Polen Böses im Schilde, ließ er verlauten und betonte darüber hinaus, russische Atomwaffen seien bereits nach Belarus verlegt worden. Was steckt hinter Lukaschenkos wiederholten Provokationen? Und welche Rolle spielt bei all dem sein russischer Amtskollege Wladimir Putin?
Eine Analyse von Alexander Klaskowski.
https://www.dekoder.org/de/article/lukaschenko-wagner-söldner-belarus-polen
Eine Analyse von Alexander Klaskowski.
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