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Russisches Verteidigungsministerium bestätigt Einnahme von Cherson

Die Einheiten der russischen Streitkräfte haben die vollständige Kontrolle über die ukrainische Stadt Cherson übernommen. Dies meldete das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch.

Die Behörde fügte hinzu, dass die zivile Infrastruktur, die lebenserhaltenden Einrichtungen und der Stadtverkehr von Cherson wie alltäglich in Betrieb seien. Es hieß ferner:

"In der Stadt gibt es keine Engpässe bei der Versorgung mit Lebensmitteln und lebenswichtigen Gütern. Die Verhandlungen zwischen dem russischen Kommando und der Stadt- und Regionalverwaltung über die Aufrechterhaltung des Betriebs der sozialen Infrastruktur, die Gewährleistung der Rechtsordnung und der Sicherheit der Bevölkerung werden fortgesetzt."

Mehr im Live-Ticker zum Ukraine-Krieg
https://kurz.rt.com/2tg9
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Zu Beginn seiner Rede zur Lage der Nation am Dienstagabend auf dem Capitol Hill erklärte US-Präsident Joe Biden:

"Im Laufe unserer Geschichte haben wir diese Lektion gelernt: Wenn Diktatoren keinen Preis für ihre Aggression zahlen, verursachen sie noch mehr Chaos."
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❗️Kreml bereit für weitere Verhandlungen mit ukrainischer Delegation


"Heute Nachmittag, gegen Abend, wird unsere Delegation vor Ort sein und auf die ukrainischen Unterhändler warten. Unsere Delegation wird bereit sein, das Gespräch heute Abend fortzusetzen", erklärte der Sprecher des russischen Präsidenten Dimitrij Peskow bei einer Pressekonferenz.

Er gab jedoch keine Prognosen über das mögliche Ergebnis dieser Verhandlungen ab.

Die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine in der weißrussischen Region Gomel am 28. Februar hatten etwa fünf Stunden gedauert. Nach Angaben des Leiters der russischen Delegation, Wladimir Medinskij, konnten dabei von den Teilnehmern des Dialogs einige Punkte gefunden werden, in denen eine Einigung erzielt werden könnte.

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Vizekanzler Robert Habeck weilt zu Gesprächen in Washington, bei denen es vordergründig um Energiesicherheit und die Notwendigkeit des Ausbaus erneuerbarer Energien geht. Habeck stellt dabei ein "Momentum in der transatlantischen Partnerschaft" fest und betont Deutschlands dienende Führungsrolle.


▶️ https://kurz.rt.com/2uln

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EU-Sanktionen gegen RT und Sputnik – Alternative Soziale Medienplattformen ebenfalls unter Druck


Im Zuge der EU-Sanktionen gegen russische Medien dürfen Inhalte von RT und Sputnik nicht mehr ausgestrahlt werden. Das Verbot schließt die Übertragung oder Verbreitung von RT-Inhalten über Kabel, Satellit, IPTV oder andere Videoplattformen ein. Der US-amerikanische Facebook-Mutterkonzern Meta schränkt den Zugang zum russischen TV-Sender RT und der Nachrichtenagentur Sputnik innerhalb der Europäischen Union ein.
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Mehrere Medien berichten von Informationen, wonach deutsche Neonazis anscheinend beabsichtigen, kriegerische Handlungen auf der Seite ukrainischer Bataillone aktiv zu unterstützen. Die Linken-Politikerin Renner hat beim Bundesinnenministerium nach diesbezüglichen Erkenntnissen angefragt.
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Jetzt werden wieder bereitwillig Flüchtlinge aufgenommen, die noch im Sommer "als Waffe genutzt" wurden. Aber wie meistens bleibt die Hilfe auf halbem Weg stehen, weil genau gewählt wird, wer bedauernswert ist und unterstützt werden darf, und wer nicht.

Ein Kommentar von Dagmar Henn
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Georgien wird morgen den Antrag auf EU-Mitgliedschaft stellen

"Wir fordern die EU-Gremien auf, unseren Antrag umgehend zu prüfen und die Entscheidung zu treffen, Georgien den Status eines EU-Beitrittskandidaten zu gewähren", sagte der Abgeordnete Irakli Kobachidse in einer Sondersitzung.

"Es ist unser Traum und politisches Ziel, dass Georgien ein wirtschaftlich starkes und sicheres europäisches Land wird", so der GD-Vorsitzende. "Jeder Schritt unserer Regierung, einschließlich der heutigen Entscheidung, dient diesem Ziel."

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UN-Generalversammlung verabschiedet Resolution: Russland wird aufgefordert, den Ukraine-Krieg zu beenden und alle Truppen abzuziehen

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen stimmte am Mittwoch darüber ab.

Die Resolutionen der Versammlung sind rechtlich nicht bindend, aber sie haben Einfluss auf die internationale Meinung.


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UN-Rede: Baerbock zu Waffenlieferungen – "In diesem Krieg geht es nicht nur um die Ukraine, sondern um uns alle“

Die Vereinten Nationen haben zum elften Mal seit ihrem Bestehen anlässlich des Ukrainekrieges eine seltene Dringlichkeitssitzung veranstaltet. Seit Montag treffen sich in der UN-Vollversammlung die Vertreter der 193 Mitgliedsländer. Am Dienstag sprach die deutsche Außenministerin und legte die Sicht der deutschen Regierung auf den Konflikt dar. Sie machte der russischen Regierung schwere Vorwürfe.

Wie Baerbock schilderte, hat Russland mit seinem „Angriffskrieg“ auf die Ukraine, der auf „Lügen basiere“ die internationale „Ordnung brutal angegriffen“.

„Und deshalb geht es in diesem Krieg nicht nur um die Ukraine, nicht nur um Europa - sondern um uns alle“, so Baerbock.

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UN-Rede: Baerbock zu Waffenlieferungen – "In diesem Krieg geht es nicht nur um die Ukraine, sondern um uns alle“ Die Vereinten Nationen haben zum elften Mal seit ihrem Bestehen anlässlich des Ukrainekrieges eine seltene Dringlichkeitssitzung veranstaltet.…
Teil 2 UN-Rede: Baerbock zu Waffenlieferungen – "In diesem Krieg geht es nicht nur um die Ukraine, sondern um uns alle“

Deutschland hatte jüngst beschlossen, die Ukraine mit schweren Waffen zu beliefern und der Bundeswehr neue Gelder in der Höhe von 100 Milliarden Euro zugesagt. Dass deutsche Waffen gegen russische Soldaten geliefert und zum Einsatz kommen könnten, sehen viele Kritiker auf Grund der gemeinsamen Historie im Zweiten Weltkrieg, bei dem über 27 Millionen sowjetische Bürger getötet worden, als unerhört an. Auch Baerbock ging auf die diesbezügliche, historische Verantwortung Deutschlands ein und rechtfertige die deutschen Schritte wie folgt:

„Wir haben beschlossen, die Ukraine militärisch zu unterstützen, um sich gegen den Aggressor zu verteidigen, im Einklang mit Artikel 51 unserer Charta. Deutschland ist sich seiner historischen Verantwortung zutiefst bewusst. Deshalb sind und bleiben wir der Diplomatie und der Suche nach friedlichen Lösungen verpflichtet. Aber wenn unsere Friedensordnung angegriffen wird, müssen wir uns dieser neuen Realität stellen. Wir müssen verantwortungsbewusst handeln."

Seit Ausbruch des Konflikts ist allerdings wenig Diplomatie wahrzunehmen. Stattdessen haben zahlreiche westliche Länder der Ukraine Waffen und Hilfe zugesagt und zeitgleich drakonische, historische Sanktionen gegen Russland verhängt.

Russland hatte am 24. Februar Angriffe auf militärische Objekte in der Ukraine begonnen und will bislang über tausend solcher Einrichtungen zerstört haben. Seine militärischen Aktionen verteidigte das Land damit, dass in der Ukraine seit acht Jahren ein Krieg gegen Teile der eigenen Bevölkerung stattfindet und die ukrainische Regierung seit jeher verweigert, diesen Konflikt zu befrieden, wie es im Minsker Abkommen beschlossen und für die ukrainische Regierung angeordnet wurde. Der Krieg war nach dem gewaltsamen Putsch 2014 in der Ukraine ausgebrochen. Zudem wollte man in der Ukraine nicht mehr dem massiven Aufschwung neofaschistischer Strömungen und Kampftruppen zuschauen. Diese Milizen stellten nicht nur für die Russland nahestehende Bevölkerung eine ernste Bedrohung dar, sondern auch für Russland selbst, da sie immer wieder propagierten, die Krim angreifen zu wollen.

Russland wertete den Krieg in der Ostukraine durch die ukrainische Regierung als Völkermord und rechtfertigte so seinen Militäreinsatz, nachdem es die bekämpften Gebiete als unabhängige Republiken anerkannt und militärische Zusammenarbeit beschlossen hat. Darüber hinaus fordert Russland seit vielen Jahren ein Ende der militärischen Aufrüstung in ehemaligen Sowjetrepubliken. Die russischen Forderungen wurden aber ignoriert und die Aufrüstung bis heute vorangetrieben. Viele NATO-Staaten beliefern die Ukraine mit Militärgerät. Auch die EU beschloss jüngst, die Ukraine aufzurüsten.

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