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47 kleine Parteien treten zur Bundestagswahl an; manche davon gibt es erst seit wenigen Monaten. Dass es so viele sind, deutet an, wie viele Themen und Interessen durch die großen Parteien nicht mehr vertreten werden. Aber macht es Sinn, ihnen die Stimme zu geben?

Mehr zum Thema: https://kurz.rt.com/2o0z
Wegen eines mutmaßlich bewaffneten Passagiers in einem Reisebus hat die bayerische Polizei die Autobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Hilpoltstein und Greding in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Nur die beiden Busfahrer waren am Dienstagabend noch mit dem mutmaßlichen Geiselnehmer in dem Bus, wie ein Sprecher der Polizei Mittelfranken erklärte. Alle übrigen Passagiere befanden sich außerhalb des Busses. Eine Verhandlungsgruppe der Polizei sei im Einsatz.

Das Internetportal Tag24 zitiert einen weiteren Polizeisprecher mit den Worten:

"Der Busfahrer versucht aktuell, die Person zu beruhigen."

Alle anderen Fahrgäste befinden sich im Freien auf dem Seitenstreifen. "Diese konnten das Fahrzeug verlassen, als die Situation eskalierte", so der Sprecher weiter.

Der Reisebus war laut Polizeiangange in Richtung München unterwegs. Ein Großaufgebot an Polizei-und Rettungskräften befindet sich mittlerweile vor Ort.
Ursprünglich sollte der ehemalige US-Präsident George W. Bush eine Rede über seine achtjährige Amtszeit als Präsident in Los Angeles halten. Doch bereits vor dem Saban Theatre wurde er von rund dreißig Demonstranten empfangen, was bis dahin noch recht friedlich verlief.

Doch während seiner Rede schien sich der Irak-Kriegsveteran, Filmemacher und Aktivist Mike Prysner nicht mehr zurückhalten zu wollen und unterbrach den Ex-Präsidenten: "Mr. Bush, wann werden Sie sich für die Millionen Iraker entschuldigen, die gestorben sind, weil Sie gelogen haben? Sie haben über Massenvernichtungswaffen gelogen – Sie haben über Verbindungen zu 9/11 gelogen – Sie haben gelogen, dass der Irak eine Bedrohung darstellt! Sie haben mich 2003 in den Irak geschickt! Meine Freunde sind tot". Mike Prysner wurde schließlich mit Gewalt aus dem Theater entfernt.
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Präsident der DR Kongo: "Afrika braucht keine Almosen"

Bei der 76. Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York City sagte der Präsident der Demokratischen Republik Kongo (DRK), Félix Tshisekedi: "Afrika braucht keine Almosen".

In seiner Rede betonte der Präsident jedoch die Notwendigkeit, dass der gesamte afrikanische Kontinent von "konstruktiven, für beide Seiten gewinnbringenden Partnerschaften" profitieren müsse.
​​Ab 1. November greift die am heutigen Mittwoch beschlossene Neuregelung, dass Arbeitgeber keine staatliche Entschädigung mehr für den Verdienstausfall Ungeimpfter wegen einer staatlich angeordneten Quarantäne erhalten.

Für die Betroffenen entfällt damit ein Teil des Lohns, wenn sie sich zum Beispiel in Quarantäne begeben müssen. Zwar sieht das Infektionsschutzgesetz bereits jetzt Ausnahmen für Nicht-Geimpfte vor. Anwendung fanden diese Ausnahmen aber bisher nicht.

Bislang hatte gegolten, dass alle Beschäftigte einen Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber haben. Die Vorleistung des Arbeitgebers wurde durch den Staat beglichen. Der Arbeitgeber konnte auf eine Entschädigung setzen, die bis zu sechs Wochen abdeckte. In der siebten Woche wurden 67 Prozent des Verdienstausfalls gezahlt. Maximal aber 2016 Euro pro Monat. Das Land Baden-Württemberg hatte bereits einschneidende Maßnahmen für Nicht-Geimpfte beschlossen. Ab Mitte September werden im Falle von Verdienstausfällen bei Ungeimpften keine Entschädigungen mehr gezahlt.

Kritik kam von SPD-Politiker Karl Lauterbach: "Ich fände es allerdings falsch, wenn diejenigen, die in Quarantäne gehen müssen, ihren Verdienstausfall nicht erstattet bekommen."
Zwar sei er für eine bundesweit einheitliche Regelung. Aber ein Ende der Lohnfortzahlung für Ungeimpfte im Quarantäne-Fall würde weder zu mehr Impfungen führen, noch Menschen dazu bringen sich freiwillig in Quarantäne zu begeben.

Besonders "einkommensschwächere Haushalte" würden sich dieser Regelung nicht beugen. Lauterbach sagte: "Es ist doch absolut lebensfern, dass sich Menschen auf eigene Kosten testen lassen, um dann im Fall eines positiven Ergebnisses auch noch ohne Verdienstersatz in Quarantäne zu gehen."
Es bestünde zudem die Gefahr von schweren Krankheitsverläufen bei Personen, die sich aufgrund ihrer Haltung gegen die Impfung nicht testen lassen und einen Gang zum Arzt scheuen. Unbeweglich bleibt Lauterbach allerdings bei seiner Haltung gegen Massenveranstaltungen. Diese sollte es auch mit der 2G-Regel nicht geben.

Foto: GlobalLookPress / Frederic Kern / imago-images
Ein Gutachten im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums kommt zu dem Schluss, dass der Anteil der Bettenbelegung durch COVID-19-Patienten in deutschen Krankenhäusern 2020 bei 1,9 Prozent lag. Doch weshalb sprach der Regierungssprecher dann mehrfach davon, die Intensivkapazitäten wären "an vielen Orten" ausgereizt? RT DE fragte nach.

Mehr zum Thema ➡️ https://kurz.rt.com/2o2b
"Wir stehen am Rande des Abgrunds und bewegen uns in die falsche Richtung. Unsere Welt war noch nie in größerer Gefahr und noch nie gespaltener.", warnte Guterres zum Beginn der 76. Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York.

➡️ https://kurz.rt.com/2o29
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach spricht sich für die sogenannte 2G-Regelung (geimpft oder genesen) flächendeckend und auch am Arbeitsplatz aus. Gegenüber der Nachrichtenseite ntv.de erklärte er:

"Ich bin für eine wesentlich strengere Einführung von 2G. Und zwar dort, wo es medizinisch sinnvoll ist, natürlich darf es da keine Willkür geben."

Dabei nannte er als Vorbild das Bundesland Hamburg, wo 2G ermögliche, dass wieder viele Menschen auf engem Raum wie in Clubs zusammenkommen dürfen, ohne Masken tragen zu müssen.

➡️ https://kurz.rt.com/2o2k