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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall

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„Zivilreligion“ und Ankerpunkt offizieller Geschichtspolitik:

Der Tag des Sieges am 9. Mai dient längst der Legitimierung des politischen Regimes in Russland – und des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.
Warum und wie, das erklärt der Politologe Sergej Medwedew:

https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-9-mai-tag-sieges (aus unserem Archiv)

Außerdem:
In unserem Special könnt ihr die Inszenierungen auf dem Roten Platz von 2021 beinah hautnah verfolgen
– begleitet von Erklärungen und Einordnungen einzelner Paraden, Veranstaltungen und Elemente:

https://kremlin.dekoder.org/roter-platz (aus unserem Archiv)
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„Putin hält eine Rede über den end­losen Krieg [...] Von der Tribüne aus be­o­bach­ten es Staats­ober­häupter, deren ge­mein­sa­mer Nenner die völlige Gleich­gültig­keit gegen­über den eigenen Bürgern ist“

– Ein Resümee zum diesjährigen Tag des Sieges in Moskau in der Novaya Gazeta Europe.
Hier geht's zur Lese­empfeh­lung:

https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen
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Kommenden Mittwoch geht es im Dokumentationszentrum Flucht Vertreibung Versöhnung in Berlin um Alltag, Gewalt und Widerstand von Frauen in Belarus, die aus politischen Gründen inhaftiert sind.

Mit dabei: Unser Belarus-Experte Ingo Petz.
Kommt vorbei!

https://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de/de/veranstaltung/gespraech-mit-lesung-wenn-du-durch-die-hoelle-gehst-zeugnisse-inhaftierter-frauen
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„Immer dann, wenn das politische System in Gefahr war, versuchte die Regierung, den Zorn und die Unzufriedenheit der Massen auf die jüdische Gemeinschaft zu lenken“.

Eine Gnose von Jakob Stürmann über Judenfeindlichkeit, Antisemitismus und antijüdische Propaganda in der Sowjetunion.

https://www.dekoder.org/de/gnose/antisemitismus-sowjetunion
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Sprache ist sowohl in der Ukraine als auch in Belarus eines der meistdiskutierten Themen:
Denn das Belarussische steht nach wie vor im Schatten des Russischen, in der Ukraine wenden sich mit dem russischen Angriffskrieg viele verstärkt dem Ukrainischen zu.

Ein belarussischer Linguist und eine ukrainische Linguistin im Interview über ihre jeweiligen Muttersprachen, die Dominanz des Russischen und die Unterschiede im Sprachgebrauch:

https://www.dekoder.org/de/article/ukrainisch-belarussisch-staatssprache-entwicklung
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Zum langen Pfingstwochenende laden wir dich ein, gemeinsam mit uns unabhängigen Stimmen aus und über Russland und Belarus eine Plattform zu bieten, ihnen Gehör zu verschaffen und damit freien Zugang zu unabhängigem Journalismus zu fördern.

Um autonom zu bleiben, sind wir in unserer Arbeit auf Spenden angewiesen:
Mit deiner Unterstützung – als Dauerspender*in oder einmalig für einen Text, der dich besonders berührt hat – stellst du sicher, dass wir auch in Zukunft aktuelle Themen aus Russland und Belarus für dich übersetzen und einordnen können.

Werde aktiver Teil unserer Mission, diejenigen Stimmen zu stärken, die sonst ungehört bleiben.

Deine Spende macht den Unterschied!

https://www.dekoder.org/de/spenden
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Putin will einen optimierten Krieg:

Eine seiner ersten Amtshandlungen in der mittlerweile fünften Amtszeit als Präsident ist ein Personalwechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums.

Die Politikwissenschaftlerin Tatjana Stanowaja analysiert: Putin beruhigt damit nicht nur Streitigkeiten zwischen dem Ministerium und der Rüstungsindustrie – er startet auch ein Experiment, in dessen Mittelpunkt Andrej Beloussow als neuer Verteidigungsminister und die Effizienzsteigerung im Krieg stehen.

Eine Leseempfehlung aus der dekoder-Redaktion:

https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen
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Kino, Netflix, dekoder: Von den Verbrechen der Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg gibt es auch 79 Jahre nach Kriegsende immer noch mehr als genug zu erzählen.
Unsere Doku-Reihe „Der Krieg und seine Opfer“ widmet sich deshalb lange vernachlässigten Geschichten sowjetischer Menschen im Nationalsozialismus.

Wer über die einzelnen Folgen hinaus mehr über die Themen und Protagonist*innen erfahren möchte, findet weitere Informationen in Mini-Stories und Kontextbeiträgen auf Instagram @derkriegundseineopfer.

Jetzt folgen und nichts verpassen!

https://www.instagram.com/derkriegundseineopfer/
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Die 1994 in Ulm geborene Fotografin Nanna Heitmann arbeitet seit 2018 in Russland – auch nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Denn:

„Russland ist für die zeitgenössische Geschichte zu zentral, um es zu ignorieren und ich empfinde es als sehr wichtig, weiter die Stimmung und Ereignisse im Land zu dokumentieren, gerade weil so wenige Fotojournalisten noch weiter vor Ort sind.“

Ab dem 23. Mai 2024 zeigt das LWL-Museum Heinrichshütte in Hattingen die Ausstellung «Krieg und Frieden».
dekoder veröffentlicht eine Auswahl der Bilder schon jetzt:

https://www.dekoder.org/de/article/nanna-heitmann-krieg-frieden

Fotos: Nanna Heitmann
Bildredaktion: Andy Heller
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Heute vor 103 Jahren wurde Andrej Sacharow geboren.
Unter Stalin war er maßgeblich an der Entwicklung der Wasserstoffbombe beteiligt, später setzte er sich aber unermüdlich für Abrüstung und Menschenrechte ein.

Mehr über den Physiker und andere Dissident*innen in der Sowjetunion:

https://dissident.dekoder.org/andrej-sacharow/
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Alternative Wahlen für Belarus: Die belarussische Opposition im Exil will die Arbeit der demokratischen Bewegung weiter institutionalisieren. Ein wichtiger Schritt ist der geplante Umbau des Koordinationsrats in eine Art Proto-Parlament. Dazu finden vom 25. bis 27. Mai Wahlen statt, bei denen Belarussen aus dem Aus- und Inland per App abstimmen können. Alexander Klaskowski hat sich die Wahlprogramme angeschaut und analysiert die Herausforderungen, vor denen das Gremium steht.
https://www.dekoder.org/de/article/koordinationsrat-belarussische-opposition-wahlen-analyse
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Ab dem morgigen Freitag sind wir bei der zweitägigen Konferenz „Truths in Conflict“ in Berlin, die sich dem belarussischen Exil-Journalismus widmet und die darüber hinaus auch Musik, Kunst und Kultur aus Belarus bietet. Unser Belarus-Redakteur Ingo Petz wird dort an einer Diskussion zur Lage der belarussischen Medien teilnehmen. Der Eintritt ist frei. Kommt vorbei! 
➡️ https://artspaceinexile.org/truths-in-conflict
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Nach den Protesten im Jahr 2020 und mit der einsetzenden Repression werden Städte in Belarus, ihre Straßen und Häuser zum unsicheren Terrain. Viele Belarussen ziehen für Schutz und zum Durchatmen aufs Land: in die Nähe von Wäldern.

Welche Bedeutung hat der Wald in Belarus? Und warum ist es wichtig, darüber zu reden?

Eine Fotostrecke plus Interview mit der belarussischen Initiative VEHA über den Wald als identitätsstiftenden Rückzugsraum:

https://www.dekoder.org/de/article/belarus-menschen-des-waldes-veha
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Aus dem In- und Ausland per App für ein oppositionelles Proto-Parlament abstimmen:

Von dieser Möglichkeit haben am vergangenen Wochenende nur wenige Belarussen Gebrauch gemacht.
Die meisten der 6723 Stimmen erhielt die Liste von Pawel Latuschko und der Bewegung „Sa swabodu”, die nun mit 28 Abgeordneten im neuen Koordinationsrat der Opposition vertreten sein wird.

Was aber bringt eine solche Alternativwahl in einem Land, in dem die Bevölkerung mit massiven Repressionen zu kämpfen hat?
Was bringt ein Proto-Parlament, das nur von einem Bruchteil der Menschen gewählt ist?
Und ist es abgesehen davon nicht einfach bemerkenswert, dass Belarus überhaupt eine alternative Volksvertretung auf die Beine stellt?

Das sagen wichtige Stimmen aus Belarus dazu:

https://www.dekoder.org/de/article/was-haben-die-wahlen-zum-koordinationsrat-der-belarussischen-opposition-gebracht
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Wohin steuert Belarus?
Im Besonderen: Was machen Krieg und Repressionen mit der nationalen Identität?

Um diese Fragen geht es morgen Abend in Berlin bei unserer Veranstaltung „Quo vadis, Belarus?“ in Kooperation mit dem ZOiS Berlin.

Mit dabei sind die Historikerin Nelly Bekus, die Soziologin/ Kulturwissenschaftlerin Tania Arcimovich und der Historiker Aliaksei Bratachkin.

Los geht‘s um 18.30 Uhr, wir freuen uns auf Euch!

https://www.zois-berlin.de/veranstaltungen/nationale-identitaet-in-zeiten-von-krieg-und-repression
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„Ich sah zu, wie Medien geschlossen wurden, und es fühlte sich an, als würden Mauern fallen und Bollwerke einstürzen.”

Die Welle der Repression gegen unabhängige Medien bedeutete für viele Medien in Russland das Aus. Gleichzeitig entstanden vor allem im Exil eine Reihe neuer Online-Medien, die mit anonymen Korrespondenten im Inland arbeiten.

Wie gaben Schock und Empörung Journalisten die Kraft, aus dem Nichts etwas Neues zu schaffen? Darüber berichtet Lola Tagajewa, Chefredakteurin von Verstka @svobodnieslova – einem Medium, das auch für dekoder zu einer wichtigen Quelle geworden ist:

https://www.dekoder.org/de/article/verstka-gruendung-geschichte-tagajewa
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“Eine Woche vor Ende der Ferienzeit wurde uns mitgeteilt, dass es an den beiden letzten Tagen im Pionierlager ein Kriegsspiel geben würde … Die Kinder, die ein Taschenmesser hatten, machten sich daran, Waffen zu basteln. Und dennoch standen am langersehnten Tag die meisten Kinder unbewaffnet da. Am 22. Juni soll es soweit sein. Doch da überfällt die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion.


Unser Beitrag zum heutigen internationalen Kindertag:
„Im Heim des Krieges“ – die dritte Episode unseres Erinnerungs-Projekts „Der Krieg und seine Opfer“.
Wahre Geschichten darüber, wie belarussische Kinder den Zweiten Weltkrieg, Besatzung, Verlust und Ausbeutung durchlebten:
👇
https://war.dekoder.org/de/im-heim-des-krieges
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Am Freitag den 31. Mai 2024 hat uns die russische Generalstaatsanwaltschaft zur „unerwünschten ausländischen Organisation” erklärt.

Damit gehört unser Projekt nun zu mehr als 160 Organisationen, die russische Behörden bereits für „unerwünscht” erklärt haben.

Die Stigmatisierung soll die Meinungs-, Presse-, Wissenschaftsfreiheit und Pluralismus einschränken – auch in Westeuropa.

Was bedeutet die Listung?
1) dekoder darf nicht mehr in Russland arbeiten.
2) Russische Staatsangehörige können mit Geld- und Freiheitsstrafen belegt werden, wenn sie mit uns zusammenarbeiten.
Wir stehen deshalb mit unseren Kontakten und Autor*Innen im Austausch, um für alle die größtmögliche Sicherheit zu garantieren.

Weitere Informationen in unserer offiziellen Pressemitteilung:
https://www.dekoder.org/de/article/presseerklaerung-dekoder-unerwuenscht-russland
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