Serhij Zhadan gibt dem Schrecken des Krieges und der unsichtbaren, allumfassenden Angst eine literarische Sprache.
Dafür erhält der ukrainische Schriftsteller nun den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur 2025.
„Zhadan ist einer der prägnantesten Schriftsteller der europäischen Gegenwartsliteratur, der zur literarischen Stimme der Ukrainer·innen geworden ist“, erklärte der österreichische Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) bei der Bekanntgabe.
Mehr über den ukrainischer Lyriker, Prosaschriftsteller, Musiker und Übersetzer, über sein Schaffen und seine aktive Rolle im Krieg erfahrt ihr in unserer Gnose:
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Serhij Zhadan
Serhij Zhadan, geboren 1974 in der ostukrainischen Kleinstadt Starobilsk, ist ein ukrainischer Lyriker, Schriftsteller, Übersetzer, Musiker und Kulturaktivist. Zudem promovierte er über den
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🔴 Doppelt hält besser: Zivilgesellschaft ist Sicherheitsstrategie!
📣 Gemeinsam mit renommierten deutschen NGOs fordern wir: Stärkt das ÖPR-Programm – jetzt!
In einem offenen Brief an Bundestagsabgeordnete machen wir deutlich:
Eine kluge Außen- und Sicherheitspolitik braucht mehr als Diplomatie und Verteidigung – sie braucht starke zivilgesellschaftliche Partnerschaften in Osteuropa, dem Südkaukasus und Zentral- und Nordasien.
🛡 Zivilgesellschaft schafft Resilienz, öffnet Dialogräume – selbst unter autoritären Bedingungen – stärkt demokratische Strukturen und ermöglicht gesellschaftliche Frühwarnsysteme. In Zeiten von Krieg und Repression ist sie systemrelevant für Stabilität und Sicherheit.
💡 Unser Aufruf: Verdoppelt das ÖPR-Budget! Als strategisches Signal für Verlässlichkeit, Partnerschaft und den Schutz demokratischer Werte – dort, wo sie täglich unter Druck stehen.
📎 Zum offenen Brief:
https://austausch.org/2025/07/07/doppelt-haelt-besser-zivilgesellschaft-ist-sicherheitsstrategie/
📣 Gemeinsam mit renommierten deutschen NGOs fordern wir: Stärkt das ÖPR-Programm – jetzt!
In einem offenen Brief an Bundestagsabgeordnete machen wir deutlich:
Eine kluge Außen- und Sicherheitspolitik braucht mehr als Diplomatie und Verteidigung – sie braucht starke zivilgesellschaftliche Partnerschaften in Osteuropa, dem Südkaukasus und Zentral- und Nordasien.
🛡 Zivilgesellschaft schafft Resilienz, öffnet Dialogräume – selbst unter autoritären Bedingungen – stärkt demokratische Strukturen und ermöglicht gesellschaftliche Frühwarnsysteme. In Zeiten von Krieg und Repression ist sie systemrelevant für Stabilität und Sicherheit.
💡 Unser Aufruf: Verdoppelt das ÖPR-Budget! Als strategisches Signal für Verlässlichkeit, Partnerschaft und den Schutz demokratischer Werte – dort, wo sie täglich unter Druck stehen.
📎 Zum offenen Brief:
https://austausch.org/2025/07/07/doppelt-haelt-besser-zivilgesellschaft-ist-sicherheitsstrategie/
Austausch e.V.
Doppelt hält besser: Zivilgesellschaft ist Sicherheitsstrategie!
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„Wir haben hier große Angst vor einer Wiederholung von Mariupol“
Ukrainische Ärzte, die vor der russischen Besatzung geflohen sind, finden Arbeit in Lettland – das sich nun auch auf den Kriegsfall vorbereitet. Novaya Gazeta Europe hat mit Ärztinnen gesprochen, die
Aus den belagerten Krankenhäusern Mariupols in die Kliniken Lettlands:
Zahlreiche ukrainische Ärzt·innen setzen ihre Arbeit im Exil fort und retten weiterhin Leben.
Dabei stehen sie vor der zusätzlichen Herausforderung, den erlebten Schrecken zu verarbeiten und fern der Heimat neu anzufangen – immer in Angst, dass ihnen der Krieg nach Lettland folgt und in Sorge um zurückgebliebene Angehörige.
Zahlreiche ukrainische Ärzt·innen setzen ihre Arbeit im Exil fort und retten weiterhin Leben.
Dabei stehen sie vor der zusätzlichen Herausforderung, den erlebten Schrecken zu verarbeiten und fern der Heimat neu anzufangen – immer in Angst, dass ihnen der Krieg nach Lettland folgt und in Sorge um zurückgebliebene Angehörige.
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Ob aus politischer Überzeugung oder Hoffnung auf eigene Marktchancen:
Irina Lukjanowa berichtet für die Novaya Gazeta, wie eine russische Kinderbuchautorin per Socialmedia ihre Kolleg:innen aus der Branche cancelt:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen
Irina Lukjanowa berichtet für die Novaya Gazeta, wie eine russische Kinderbuchautorin per Socialmedia ihre Kolleg:innen aus der Branche cancelt:
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Wir waren Wölfe und Fisch
Was steckt in der genetischen Doppelhelix der Belarussen? In ihrem Essay für unser Projekt Spurensuche in der Zukunft analysiert die Dichterin Maryja Martysievič mit poetischer Tiefenschärfe die
Die Zukunft des Menschen muss man in seiner Vergangenheit suchen.
Und die Vergangenheit der Menschheit ist eine Projektion ihrer Gegenwart.
Maryja Martysievič ist eine der bekanntesten zeitgenössischen Lyrikerinnen in Belarus.
In ihren Arbeiten macht sich die selbsternannte „Vergangenheitsgräberin“ immer wieder auf die Suche nach den Ursprüngen ihrer Landsleute.
So auch in ihrem Gedankenspiel für unser Projekt mit der S. Fischer Stiftung Spurensuche in der Zukunft.
Alle, die wissen wollten, wie ich die Zukunft von Belarus sehe, haben vielleicht eine andere Perspektive von mir erwartet – mehr aktuelle Prognosen, frische News, ein Gemälde der Stimmungen im Land. Aber dafür bin ich wohl nicht die passende Autorin.
Illustration: „Knoten der Hoffnung“ © Antanina Slabodchykava
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„Ich werde leben, es wird mich doch niemand umbringen“
Wer war Ales Puschkin, der als politischer Häftling am 11. Juli 2023 im Krankenhaus von Hrodna verstarb? Das belarussische Onlinemedium Nasha Niva über einen der prägendsten Künstler und mutigsten
Heute vor zwei Jahren verstarb der belarussische Künstler und Aktivist Ales Puschkin in Haft.
Sein Tod erschütterte die Zivilgesellschaft in Belarus tief.
Was Puschkin zu einer prägenden Figur machte
– und warum er im Gefängnis war. (Archiv)
Sein Tod erschütterte die Zivilgesellschaft in Belarus tief.
Was Puschkin zu einer prägenden Figur machte
– und warum er im Gefängnis war. (Archiv)
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An den Ufern des Amur im Fernen Osten Russlands leben indigene Gemeinschaften bis heute in enger Verbundenheit mit der Natur. Fischfang, Jagd und das Leben mit dem Fluss prägen ihren Alltag – doch ihre Lebensweise gerät zunehmend unter Druck.
Die französische Fotografin Claudine Doury hat einige Dörfer über 30 Jahre hinweg mehrmals besucht.
In poetischen, fast traumartigen Bildern erzählt ihre Serie A Siberian Odyssey (2018-2020) von Erinnerung und Identität, von der Schönheit des Alltags – und von leisen Veränderungen durch Klimawandel und Globalisierung.
Zur Fotostrecke:
👉https://www.dekoder.org/de/article/sibirien-odyssee-claudine-doury-fotografie
Fotos: Claudine Doury
Bildredaktion: Andy Heller
Die französische Fotografin Claudine Doury hat einige Dörfer über 30 Jahre hinweg mehrmals besucht.
In poetischen, fast traumartigen Bildern erzählt ihre Serie A Siberian Odyssey (2018-2020) von Erinnerung und Identität, von der Schönheit des Alltags – und von leisen Veränderungen durch Klimawandel und Globalisierung.
Zur Fotostrecke:
👉https://www.dekoder.org/de/article/sibirien-odyssee-claudine-doury-fotografie
Fotos: Claudine Doury
Bildredaktion: Andy Heller
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Es ist die Belarus-Kernfrage schlechthin:
Wie könnte ein Machtwechsel nach Lukaschenko aussehen, wenn der belarussische Machthaber stirbt oder abtritt?
Welche Organe und Gruppierungen sind in einem hochzentralisierten System wie dem Lukaschenko-Regime am ehesten in der Lage, die politische Kontrolle zu übernehmen?
Wären die Söhne Lukaschenkos in der Lage, dabei ein Wörtchen mitzureden?
In einem Gespräch mit dem belarussischen Online-Portal GazetaBY liefert der Politikwissenschaftler Ryhor Astapenia Antworten:
Wie könnte ein Machtwechsel nach Lukaschenko aussehen, wenn der belarussische Machthaber stirbt oder abtritt?
Welche Organe und Gruppierungen sind in einem hochzentralisierten System wie dem Lukaschenko-Regime am ehesten in der Lage, die politische Kontrolle zu übernehmen?
Wären die Söhne Lukaschenkos in der Lage, dabei ein Wörtchen mitzureden?
In einem Gespräch mit dem belarussischen Online-Portal GazetaBY liefert der Politikwissenschaftler Ryhor Astapenia Antworten:
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Was kommt nach Lukaschenko? - дekoder | DEKODER
Wie könnten eine Nachfolge oder ein Machtwechsel aussehen, wenn der belarussische Machthaber stirbt oder abtritt? Der Politikwissenschaftler Ryhor Astapenia liefert Antworten.
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Hamburg, Juni 1967:
Auf dem „10. Internationalen Kongress der Gasindustrie“ verblüfft der sowjetische Delegierte Alexej Sorokin die Weltöffentlichkeit:
Die UdSSR, erklärt er, verfüge über 60.000 Milliarden Kubikmeter Gas.
Das ist fast achtmal mehr Gas auf Vorrat, als in den USA.
verkündet der Abgesandte der Gasindustrie der Sowjetunion und verteilt Werbebroschüren an die Vertreter westlicher Energiekonzerne.
Auch wenn es bis zu den ersten Verträgen noch eine Weile dauert:
Der Grundstein für den Siegeszug des sowjetischen Gases nach Westeuropa ist gelegt.
Eine Reise in die Zeit, als mehrere tausend Kilometer lange Pipelines gebaut wurden, die bis heute so viel mehr sind, als reine Infrastruktur:
Der erste Teil des neuen dekoder-Specials über Gas, Macht und die Geschichte der Pipelines ist raus!
Auf dem „10. Internationalen Kongress der Gasindustrie“ verblüfft der sowjetische Delegierte Alexej Sorokin die Weltöffentlichkeit:
Die UdSSR, erklärt er, verfüge über 60.000 Milliarden Kubikmeter Gas.
Das ist fast achtmal mehr Gas auf Vorrat, als in den USA.
Wir haben Gas für die ganze Welt,
verkündet der Abgesandte der Gasindustrie der Sowjetunion und verteilt Werbebroschüren an die Vertreter westlicher Energiekonzerne.
Auch wenn es bis zu den ersten Verträgen noch eine Weile dauert:
Der Grundstein für den Siegeszug des sowjetischen Gases nach Westeuropa ist gelegt.
Eine Reise in die Zeit, als mehrere tausend Kilometer lange Pipelines gebaut wurden, die bis heute so viel mehr sind, als reine Infrastruktur:
Der erste Teil des neuen dekoder-Specials über Gas, Macht und die Geschichte der Pipelines ist raus!
specials.dekoder.org
Wie das russische Gas nach Deutschland kam | dekoder-Specials
Eine Reise in die Zeit, als mehrere tausend Kilometer lange Pipelines gebaut wurden – und man noch glaubte, mit Gashandel Völker verbinden und diplomatische Spannungen überbrücken zu können.
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ARD Audiothek
"Fake News im Sommerloch-Kreml-Propaganda auf Hochtouren?"
Friedrich Merz als Eisbärjäger und Robbenschlächter in Kanada? Mit Hilfe von KI versuchen russische Quellen, den Bundeskanzler vor allem im eigenen Land zu diskreditieren. Verdächtigt wird eine kremlnahe Propaganda-Gruppe mit dem Namen „Storm 1516“. Sie hatte…
Fake News, KI und Influencer im Auftrag der Kreml-Propaganda:
Unser dekoder-Redakteur Anton Himmelspach hat mit SR kultur über russische Desinformationskampanen gesprochen, die sich auch zunehmend gegen Deutschland richten.
Unser dekoder-Redakteur Anton Himmelspach hat mit SR kultur über russische Desinformationskampanen gesprochen, die sich auch zunehmend gegen Deutschland richten.
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„Ich fühlte Freude, Schock, Euphorie, Angst – alles auf einmal.“
Vor fünf Jahren begann eine Geschichte, die Belarus veränderte. Im Zentrum: Swetlana Tichanowskaja. In einem Interview mit GazetaBY spricht sie über ihren Weg zur Anführerin einer historischen
Vor fünf Jahren ließ sich Swetlana Tichanowskaja als Präsidentschaftskandidatin registrieren – der Auftakt zu historischen Massenprotesten.
Im Interview spricht sie über ihren unverhofften Lebenswandel zur Führungsfigur der Protestbewegung.
(Archivtext)
Im Interview spricht sie über ihren unverhofften Lebenswandel zur Führungsfigur der Protestbewegung.
(Archivtext)
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Das neue dekoder-Special über Erdgas – und den Bau einer gigantischen Pipeline-Infrastruktur, der den Weg in die Abhängigkeit ebnete:
👉 https://specials.dekoder.org/de/russlands-unsichtbare-kriege/gas-pipelines-sowjetunion-deutschland/
👉 https://specials.dekoder.org/de/russlands-unsichtbare-kriege/gas-pipelines-sowjetunion-deutschland/
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„Wir kämpfen um jedes Wort. Denn es geht um die Zukunft des ukrainischen Journalismus und um eine starke, tatsächlich informierte Gesellschaft“
Was Russlands Krieg langfristig für die – besonders lokalen und regionalen – ukrainischen Medien bedeutet, umreißt Wadym Pelech, Chefredakteur der Lokalzeitung Bukowyna in Tscherniwzi, in seinem Leitartikel zum ukrainischen Tag der Journalist:innen im Juni.
Ein Appell für unabhängigen Journalismus – wegen und trotz des Krieges:
👉 Zwischen Front und Fakes
Was Russlands Krieg langfristig für die – besonders lokalen und regionalen – ukrainischen Medien bedeutet, umreißt Wadym Pelech, Chefredakteur der Lokalzeitung Bukowyna in Tscherniwzi, in seinem Leitartikel zum ukrainischen Tag der Journalist:innen im Juni.
Ein Appell für unabhängigen Journalismus – wegen und trotz des Krieges:
👉 Zwischen Front und Fakes
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„Ich will dieses Regime brechen!” – Nach seiner überraschenden Freilassung gibt sich der belarussische Oppositionspolitiker Siarhej Zichanouski kämpferisch, so auch in einem aktuellen Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit.
Welchen Einfluss aber hat dies auf die belarussische Gesellschaft und die Demokratiebewegung? Lassen sich die USA und die EU auf einen Dialog mit dem Lukaschenko-Regime ein, auch um die Befreiung der in Haft verbliebenen über 1200 politischen Gefangenen zu erwirken?
Ein Interview des Online-Portals von Radio Svaboda mit dem Politologen Andrei Kasakewitsch.
👇
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-interview-kasakewitsch-opposition-freilassungen
Welchen Einfluss aber hat dies auf die belarussische Gesellschaft und die Demokratiebewegung? Lassen sich die USA und die EU auf einen Dialog mit dem Lukaschenko-Regime ein, auch um die Befreiung der in Haft verbliebenen über 1200 politischen Gefangenen zu erwirken?
Ein Interview des Online-Portals von Radio Svaboda mit dem Politologen Andrei Kasakewitsch.
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https://www.dekoder.org/de/article/belarus-interview-kasakewitsch-opposition-freilassungen
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Kurz bevor man ihn wohl verhaftet hätte, hat sich Russlands Verkehrsminister Roman Starowoit – zuvor 2019–2024 Gouverneur der umkämpften Oblast Kursk – Anfang Juli 2025 selbst getötet.
Ein bedrohliches Zeichen für Russlands politische Eliten, wie die zwei Analystinnen Tatjana Stanowaja und Alexandra Prokopenko für 'Carnegie Politika' erläutern.
Eine doppelte Leseempfehlung von dekoder-Redakteur Dmitry Kartsev:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen
Ein bedrohliches Zeichen für Russlands politische Eliten, wie die zwei Analystinnen Tatjana Stanowaja und Alexandra Prokopenko für 'Carnegie Politika' erläutern.
Eine doppelte Leseempfehlung von dekoder-Redakteur Dmitry Kartsev:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-aktuelle-leseempfehlungen
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„Keiner hat ein Bild von der Zukunft“
Wie Russen sich ihr Leben nach dem Krieg vorstellen – eine Studie von Ljudi Baikala und einem unabhängigen Sozialpsychologen in Sibirien.
Ich denke, es wird besser werden, irgendwann muss der Krieg ja zu Ende gehen und sich alles normalisieren. Also ...
Einwandfreie soziologische Umfragen sind in Russland unmöglich.
Dennoch stellt sich die Frage: Was denken die Menschen in Russland eigentlich?
Das Sibirien-Portal Ljudi Baikala hat allen Schwierigkeiten zum Trotz Interviews und Gruppengespräche geführt, um herauszufinden, wie sich die Menschen im militarisierten Getriebe des Kreml-Regimes verorten, wie sie sich ein Kriegsende vorstellen – und wie eine Zukunft danach.
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Jahrzehntelang ist der Export von russischem Erdgas nach Europa kontinuierlich gestiegen.
Dabei war stets klar: Die genutzten Pipelines sind mehr als nur Transportwege, sie sind Politik.
Und es war bereits früh erkennbar, dass die Führung in Moskau ihre dadurch erlangte politische Macht einzusetzen gedachte.
Bis 2022, als Russland einen großen Teil seines Erdgas-Imperiums verlor. Infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine liegen einige Pipelines heute komplett brach.
👉 Eine detaillierte Timeline über die Einsatz- und Liefergeschichte der Pipelines aus Sibirien nach Europa.
Dabei war stets klar: Die genutzten Pipelines sind mehr als nur Transportwege, sie sind Politik.
Und es war bereits früh erkennbar, dass die Führung in Moskau ihre dadurch erlangte politische Macht einzusetzen gedachte.
Bis 2022, als Russland einen großen Teil seines Erdgas-Imperiums verlor. Infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine liegen einige Pipelines heute komplett brach.
👉 Eine detaillierte Timeline über die Einsatz- und Liefergeschichte der Pipelines aus Sibirien nach Europa.
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„Die Teppiche stehen für den Traum von einem besseren Leben” - дekoder | DEKODER
VEHA versteht sich als Erinnerungsaktivismus. In einem Projekt zeigt die belarussische Initiative Fotos aus dem ländlichen Belarus, auf denen sich Menschen vor Webteppichen präsentieren.
In ländlichen Regionen in Belarus gehörten Webteppiche und Bettüberwürfe lange zu den wertvollsten Besitztümern eines Haushalts. Frauen fertigten sie in mühevoller Handarbeit an – als Gebrauchsgegenstände, aber auch als Ausdruck von Kreativität und der Sehnsucht nach Schönheit und Geborgenheit.
Zwischen den Weltkriegen und in der Nachkriegszeit dienten die wertvollen und oft über Generationen weitergegebenen Textilien auch als schicker Hintergrund für Familienfotos: Fahrende Fotografen nutzten sie als mobile Kulisse, oft mitten im Dorf. So wurden Teppiche Teil einer besonderen Bildtradition.
Das Onlinearchiv VEHA beleuchtet die Geschichte der Wandteppiche durch Foto-Fundstücke aus privaten Familienarchiven – und öffnet den Blick auf die Alltags- und Erinnerungskultur in Belarus:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/belarus-fotografie-familienarchive-provinz-veha
Fotos: VEHA-Archiv, The Best Side
Bildredaktion: Andy Heller
Interview: Ingo Petz
Zwischen den Weltkriegen und in der Nachkriegszeit dienten die wertvollen und oft über Generationen weitergegebenen Textilien auch als schicker Hintergrund für Familienfotos: Fahrende Fotografen nutzten sie als mobile Kulisse, oft mitten im Dorf. So wurden Teppiche Teil einer besonderen Bildtradition.
Das Onlinearchiv VEHA beleuchtet die Geschichte der Wandteppiche durch Foto-Fundstücke aus privaten Familienarchiven – und öffnet den Blick auf die Alltags- und Erinnerungskultur in Belarus:
👉 https://www.dekoder.org/de/article/belarus-fotografie-familienarchive-provinz-veha
Fotos: VEHA-Archiv, The Best Side
Bildredaktion: Andy Heller
Interview: Ingo Petz
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Wir haben den Drachen besiegt – und dann sahen wir, dass ringsum lauter Ratten waren.
Weder unsere Literatur noch unsere Kunst weiß, wie man Ratten bekämpft.
Diese Monster sitzen in jedem von uns.
Die belarussische Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch sprach bei einer Veranstaltung in Warschau über das Fortwirken sowjetischer Denkmuster – und warum der „rote Mensch“ noch immer lebt.
Sie reflektiert, wie tief das Erbe von Diktatur, Gewalt und wirtschaftlicher Entbehrung im Bewusstsein vieler Menschen verankert ist – und wie daraus heute neue Rechtfertigungen für Krieg, Gehorsam und Ungleichheit entstehen.
Eine Perspektive auf die Gegenwart in Russland und der Welt – von einer Schriftstellerin, die seit Jahrzehnten das postsowjetische Trauma in der Literatur begleitet.
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Das sind skrupellose Werkzeuge, die eingesetzt werden, diejenigen zu diskreditieren, zu diffamieren und zu schädigen, die die Russen als ihre Gegner betrachten, allen voran die Ukraine.
Ein Interview von Texty.org.ua mit US-Experte Todd Leventhal über sowjetische und russländische Desinformationskampagnen: Wie der KGB damals und der FSB heute weltweit „aktive Maßnahmen“ durchführte, wie die Vereinigten Staaten in den 1980er Jahren dagegen vorgingen und warum sie das heute so nicht mehr tun:
Eine neue dekoder-Leseempfehlung.
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Die Anerkennung von Schuld muss kein Akt der nationalen Erniedrigung sein – im Gegenteil, sie kann Ausdruck nationaler Würde und Reife sein.
Doch so weit ist die Aufarbeitung der Massaker von Wolhynien 1943 noch lange nicht.
Die Massaker von Wolhynien gehören zu den blutigsten Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung im von den Nationalsozialisten besetzten Europa: In der westukrainischen Region töteten sich Ukrainer und Polen gegenseitig, während die jüdische Bevölkerung dem Holocaust zum Opfer fiel.
Eine dekoder-Gnose vom Historiker Andrii Portnov:
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Wolhynien-Massaker
Die Gewalttaten von Wolhynien im Jahr 1943 gehören zu den blutigsten Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung im von den Nationalsozialisten besetzten Europa. Sie sind bis heute die problematischste
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